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Fakten
- 3.537 Foltertote dokumentiert
- Über 500.000 unrecht zu Zwangsarbeitslagern (Laogai) geschickt
- Über 6.000 zur Freiheitsstrafe bis über 18 Jahre verurteilt
- Hunderttausende illegal verhaftet und eingesperrt
- Millionen über Nacht arbeitslos und obdachlos
News
Nach fünf Jahren Lähmung verstorben
Li Huiqi, eine Falun Dafa-Übende aus Shi Jiazhuang, Provinz Hebei, wurde im Arbeitslager der Stadt Shi Jiazhuang so stark gefoltert, dass sie geistig und körperlich paralysiert war und nur noch im Bett liegen konnte. Nach fünf qualvollen Jahren verstarb sie am 27.04.2007.
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Anfang 2000 reiste Frau Li zum Platz des Himmlischen Friedens. Sie wurde von Polizisten festgenommen und ins Untersuchungslager gebracht. Danach wurde sie in ihrer Arbeitsstelle unter Hausarrest gestellt. Auf einer Betriebskonferenz berichtete sie den Mitarbeitern über die tatsächlichen Begebenheiten von Falun Gong und dessen Verfolgung und erklärte, dass Falun Gong sehr gut ist. Daraufhin wurde sie von ihrer Arbeitsstelle entlassen. Darüber hinaus zeigte man sie bei der Polizeiwache der Youyi Dajie an. Frau Li wurde von Polizisten von ihrem Zuhause entführt und ins Untersuchungslager gebracht. Nach ihrer Entlassung nahm man sie noch einmal fest und brachte sie wiederum zur Polizeiwache.
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Als sie am 02.12.2001 in der Nähe der Lackfabrik die Bürger über die Verfolgung von Falun Gong informierte, wurde sie angezeigt. Polizeibeamte brachten sie in die Weiming Dajie-Polizeiwache. Sie wurde im ersten Untersuchungslager Shi Jiazhuang für einen Monat und danach für ein Jahr im Zwangsarbeitslager festgehalten. Am 02.02.2002 brachte man sie in die vierte Brigade im Zwangsarbeitslager der Stadt Shi Jiazhuang und folterte sie weiter.
Während ihres Aufenthaltes im Arbeitslager geriet Frau Li einige Male in Lebensgefahr. Ihre Verwandten forderten das Arbeitslager auf, sie besuchen zu dürfen und wollten Frau Li auch medizinisch behandeln lassen. Das Zwangsarbeitslager lehnte ihre Forderung nicht nur ab, sondern erpressten sie noch.
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Trotz dieser Umstände ließ das Arbeitslager mit seinen Unterdrückungsmethoden nicht nach. Während Frau Li im Krankenhaus untersucht wurde, überwachten 5 Polizisten sie außerhalb ihres Zimmers und 3 im Zimmer rund um die Uhr. Sie nutzten diese Gelegenheit Praktizierende, die Frau Li besuchen wollten, zu verhaften.
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Schließlich war sie durch fortwährende Folter körperlich gelähmt und ihr geistiger Zustand verschlechterte sich sehr. Sie fiel ins Koma und musste künstlich beatmet werden.
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Frau Li hatte eine gute Familie. Ihr Mann sah, wie sehr sie leiden und um ihr Leben kämpfen musste , konnte ihr aber nicht helfen. Nachdem er sich 100 Tage lang um sie im Krankenhaus gekümmert hatte, hielt er den Druck nicht mehr aus. Er sagte, vollkommen erschöpft: „Wenn ich ihren Zustand weiter mit ansehen muss, werde ich Blut erbrechen.“ Er hat sich von ihr scheiden lassen.
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Das Arbeitslager hatte Frau Li am 03.12.02 zu ihrer Familie gebracht. Die Versorgungslast war auf ihre ältere Schwester gefallen. Sie musste sich um sie kümmern.
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Trotz allem standen Polizeiwagen vor ihrer Haustüre, Polizisten überwachten sie weiterhin. Am 27.04.07.verstarb Frau Li.



