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Falun Dafa Informationszentrum reagiert auf "Xinhua" Attacken gegenüber Falun Gong
Aufruf an die Medien, gegenstandslose Berichte der "Xinhua Nachrichten-Agentur" nicht zu übernehmen
Wien/New York (FDI) - Als Reaktion auf einen Reuters Artikel vom 09. Oktober 2007, in dem ein Kommentar der "Xinhua" über den Dalai Lama und Falun Gong zitiert wird, erklärte das Falun Dafa Information Center in New York am Donnerstag, Ziel solcher Behauptungen sei es, von den Menschenrechtsverletzungen abzulenken. Das Information Center rief die Medien im Ausland auf, nicht weiter Propaganda der chinesischen staatlichen "Xinhua Nachrichten-Agentur" zu veröffentlichen.
"Xinhuas" Ausführungen, die den Dalai Lama und Falun Gong mit einem Kult in Verbindung bringen, sind der kalkulierte Versuch, friedliche, auf Glauben basierende Gruppen zu verteufeln,” sagte Levi Browde, Leiter des Falun Dafa Information Center in New York. "Es ist verantwortungslos von ‚Reuters‘, diese Ausführungen zu verbreiten, ohne sie zu hinterfragen, insbesondere ohne die Leser darauf hinzuweisen, dass 'Xinhua' das Sprachrohr der Kommunistischen Partei Chinas ist."
Die Nachrichten-Agentur "Xinhua" wurde im Jahr 2005 von der Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ als „die weltweit größte Propaganda Agentur” bezeichnet und betonte ihre Unterordnung unter die Kommunistische Partei (KP) Chinas und ihre regelmäßige Verfälschung der Fakten (http://www.rsf.org/article.php3?id_article=15172).
"Es ist eine vielfach dokumentierte Methode der KP China, 'Xinhua' zu benutzen, um Hass gegenüber religiösen Minderheiten zu schüren und um von der Verfolgung abzulenken – insbesondere vor dem Hintergrund, dass das chinesische Regime weiterhin tibetische Buddhisten und Falun Gong Praktizierende foltert und ermordet," sagte Browde.
Laut dem Bericht des U.N. Sonderberichterstatters für Folter aus dem Jahr 2006 sind 66 Prozent der Folteropfer in chinesischer Haft Falun Gong Praktizierende. Bis heute hat das Falun Dafa Informationszentrum 3.097 Todesfälle von Falun Gong Praktizierenden durch die Hände der KP China bestätigt.
Einer der jüngsten Fälle ist der von Herrn Chen Jianzhong aus der Provinz Hunan, der Berichten zufolge am 14. September 2007 verstarb, weil er sich nach 16 Monaten Haft im Xinkaipu Arbeitslager nicht mehr erholen konnte. Er war ohne Gerichtsverfahren dort inhaftiert worden, nur weil er mit jemandem im Fahrstuhl über Falun Gong gesprochen hatte. Im Arbeitslager wurde Chen Berichten zufolge mit Schlafentzug, Elektrostöcken und mehr als drei Monate andauernder Einzelhaft gefoltert. Bei seiner Entlassung im Februar 2007 wog er nur noch 40 kg (siehe Bericht und Fotos unter http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2007/10/10/90354.html).



