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6.2.2012 : 17:15 : +0100

 

Falun Dafa Associations urges all governments to support the most significant appeal for human rights in the 21st century

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Fakten

  • 3.463 Foltertote dokumentiert
  • Über 500.000 unrecht zu Zwangsarbeitslagern (Laogai) geschickt
  • Über 6.000 zur Freiheitsstrafe bis über 18 Jahre verurteilt
  • Hunderttausende illegal verhaftet und eingesperrt
  • Millionen über Nacht arbeitslos und obdachlos

Statistik Quelle (Englisch)

News

Olympische Spiele sollen kein Grund für Repressionen sein

Einladung zur Kundgebung über Menschenrechte in China anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags

Der Österreichische Falun Dafa Verein lädt zur Kundgebung anlässlich des "Internationalen Menschenrechtstags":

Ort: Stephansplatz, Wien
Tag: Samstag, 08. Dezember 2007
Zeit: 11-14 Uhr

Während viele Menschen hoffen, dass China durch die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking einen Schritt weiter in Richtung Besserung der Menschenrechtssituation geht, zeigt die Realität jedoch im Gegenteil ein immer klareres Bild:

Der "Bruno Kreisky Menschenrechtspreis" Preisträger - Anwalt Gao Zhisheng - ist weiterhin in Haft; der in China lebende chinesische Dissident Hu Jia bezeugte bei der letzten Anhörung vor dem Menschenrechtsausschuss des Europäischen Parlaments Ende November: "Zur Zeit ist der Gipfel der Verfolgungen in China erreicht" - und auch der Verfolgung an Falun Gong Praktizierenden in China.

Im November diesen Jahres ist durch einen Bericht der Associated Press bekannt geworden, dass Pekings neue, angeblich tolerantere Politik bezüglich des Glaubens "nicht für Falun Gong gilt" und stattdessen "Chinas Entschluss, die spirituelle Bewegung an den Rand der Gesellschaft zu drängen, zu verfolgen und auszulöschen" erneut geltend gemacht wurde. Amnesty International schlägt Alarm in der Dezember-Ausgabe "amnesty journal - Gold für Menschenrechte": "Folter und Misshandlung von Falun Gong-Anhängern ist eine weit verbreitete Praxis in der Volksrepublik. [...] Nach Informationen von ai nutzen die Behörden die 'Umerziehung durch Arbeit' dazu, Peking für die Olympischen Spiele zu 'säubern'."

Mit der Kundgebung möchten wir allen Opfern der Verfolgung an Falun Gong Praktizierenden in China gedenken, und gleichzeitig der Öffentlichkeit einen Zugang zu der derzeitigen Menschenrechtssituation in China ermöglichen, sowie über die Tatsachen der Verfolgung berichten.

Hintergrundinformation zu Falun Gong

Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, ist eine traditionelle Meditationspraxis, die ursprünglich aus China stammt und bereits in mindestens 78 Staaten der Welt praktiziert wird, einschließlich Österreich. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.

Seit dem 20. Juli 1999 unterliegt Falun Gong in China einer systematischen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatschef Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen und zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen Informationen von mehr als 3109 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte jedoch um ein Vielfaches höher liegen.

07.12.2007 10:31 Alter: 4 Jahre