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Shen Yun Performing Arts 2009 World Tour in Wien

Weltweit werden die Künstler von Divine Performing Arts vom Publikum wegen ihrer authentischen und mitreißenden Darstellung traditioneller chinesischer Kultur bejubelt. Einer Kultur, die in den letzten Jahrzenten durch die Kommunistische Partei systematisch zerstört wurde und seither in das ideologische Korsett des chinesischen Regimes gezwungen wird. Seit Jahren versucht Peking deshalb die in China verbotene Galaveranstaltung auch im Ausland durch Verleumdungen und Druck zu verhindern - zum Glück erfolglos.

Denn über 700.000 Zuschauer werden heuer allein für die über 240 Shows in mehr als 80 Städten erwartet, dreimal mehr als 2007. Die „Shen Yun Divine Performing Arts“ Show ist einzigartig in der künstlerischen Gestaltung verschiedenartiger Inhalte, die von alten chinesischen Legenden und zeitlosen kulturellen Themen reichen bis zu den wichtigen sozialen Problemen des heutigen China, wie etwa die Verfolgung von Falun Gong.

Wiederbelebung der traditioneller Kultur


Das Erfolgrezept des Ensembles basiert, neben der Authentizität der Darbietungen, auf der Kombination des ausdrucksstarken klassischen chinesischen Tanzes in farbenprächtigen originalgetreu nachgebildeten Gewändern mit einem Live-Orchester, das auf einzigartige Weise fernöstliche und westliche Musikinstrumente in seinen Kompositionen vereinigt. Hinzu kommen herausragende Gesangsdarbietungen und phantastische 3D-Bühnenhintergründe.

Die Vorführungen schöpfen ihre Inspiration aus den Legenden, den Werten und dem Geist, der die traditionelle chinesische Kultur für Jahrtausende bestimmt hat. Themen wie Höflichkeit, Mitgefühl und Mut werden in Liedern von hervorragenden Sängerinnen und Sängern und in atemberaubender Choreographie zum Ausdruck gebracht. Der menschliche Geist triumphiert über das Unheil in kraftvollen, zum Nachdenken anregenden Tänzen.

Bewusst unabhängig vom chinesischen Regime

Als gemeinnützige Organisation ist "Divine Performing Arts" mit Sitz in New York bewusst unabhängig von Chinas kommunistischem Regime. Einige der Künstler, wie der Leiter des Orchesters Chen Rutang litten im roten China die Erniedrigung in der Kulturrevolution. Chen und seine Frau wurden seinerzeit getrennt und auf das Land geschickt, um durch die harte Arbeit „umerzogen“ zu werden – nur wegen des „Verbrechens“ Künstler zu sein, die Cello und Flöte spielten. Als es ihnen dann wieder erlaubt wurde, ihre Instrumente wieder zu spielen, wurden nur mehr „patriotische Lieder“ gespielt, die alten Lieder wurden verboten. Im Jahr 2000 wurde Chens Sohn beinahe zu Tode geprügelt, weil er seinen traditionellen, spirituellen Glauben nicht aufgeben wollte.

Die "Divine Performing Arts" sind stolz darauf, Künstler in ihren Reihen zu haben die Falun Gong-Meditation praktizieren. Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) ist eine tief in der traditionellen chinesischen Kultur verwurzelte buddhistische Meditationsbewegung, "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht" zählen zu den geistigen Prinzipien. 1999 wurde Falun Gong von Chinas Regime aufgrund seiner Beliebtheit und Unabhängigkeit verboten und wird seitdem verfolgt. Laut UN-Sonderbericht für Folter sind zurzeit 66 Prozent der Folteropfer in China Falun Gong Praktizierende.

Neuanfang ohne kommunistische Parteikultur

Mit den Aufführungen von "Divine Performing Arts" sollten die roten Fahnen von Chinas Kommunismus der Vergangenheit gehören. Nicht nur für Chen, auch für viele andere Künstler ist die Mitarbeit bei "Divine Performing Arts" ein Neuanfang ohne die kommunistische Parteikultur. Stattdessen zeigt dieses aufstrebende Ensemble das beste von Chinas traditionellen Künsten in all seiner Schönheit, Lebenskraft und spiritueller Dauerhaftigkeit.

Chinas kommunistische Regime versucht zu Stören

Das dies seitens der kommunistischen Partei nicht auf Wohlgefallen stößt, ist verständlich. Die chinesischen Auslandsvertretungen in vielen Ländern üben massiven Druck auf Veranstaltungsorte, Regierungsebenen, etc. aus um diese Aufführungen zu stören und zu verhindern. Die jüngsten Belege dafür sind eine Verbalnote an die Hessische Staatskanzlei und massiver Druck auf das Universal Arts Theater in Seoul, Südkorea. Am 6. Januar verschickte das chinesische Generalkonsulat eine Verbalnote an die Hessische Staatskanzlei und das konsularische Corps in Hessen, in der es die Künstler diffamierte und dazu aufforderte, Divine Performing Arts jegliche Unterstützung zu verweigern. Nach Informationen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte wurden zudem Privatpersonen vom Konsulat aufgefordert, der Aufführung in Frankfurt fern zu bleiben.
                           
In Korea übte die KPC, wie schon im letzten Jahr, massiven Druck auf die Theater in Seoul und Daegu aus mit dem Ziel, die Verträge mit Divine Performing Arts zu brechen, um so die Aufführungen zu verhindern. Nach Veranstalterinformationen wurde dabei dem Theaterstab mit der Verweigerung von Visa, später sogar mit der Gefährdung von seinen geschäftlichen Investitionen in China gedroht. Erst ein kurzfristiger Gerichtsbeschluß stellte die Veranstaltungen kurz vor Beginn sicher.

Die in Frankfurt ansässige Internationale Gesellschaft für Menschenrechte ist empört über die Verbalnote des chinesischen Konsulats. Sie "weist diese Art von Einmischung und Bevormundung zurück" und "fordert zum Besuch der Gala auf", die bereits im vergangenen Jahr über 600.000 Zuschauer in mehr als 60 Städten weltweit begeisterte.

Der "Österreichische Falun Dafa Verein" und der Kulturverein "ArsCara" bringen die Weltklasse-Künstler von „Shen Yun Divine Performing Arts“ am 5. April auch in der Wiener  Stadthalle.

www.ShenYunPerformingArts.org

30.03.2009 22:10 Alter: 3 Jahre