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Lichterkette vor chinesischer Botschaft Wien - Internationaler Tag der Menschenrechte
Anlässlich des Internationalen Tages für Menschenrechte am 10. Dezember laden wir alle Medien ein, der mittlerweile schon mehr als 10 Jahre andauernden Verfolgung an Falun Gong Praktizierenden in China Beachtung zu schenken.
Lichterkette vor der chinesischen Botschaft in Wien
Zeit: 19:30
Ort: Vor der chinesischen Botschaft in Wien
Metternichgasse 4
1030 Wien
Seit 9 Jahren veranstalten Falun Gong Praktizierende jeden Donnerstag Abend vor der chinesischen Botschaft in Wien eine Lichterkette. Egal ob bei Schnee, Regen, Kälte oder Hitze meditieren sie in der Stille; sie setzen sich für ein Ende der Verfolgung in China ein; gedenken derjenigen, die in China durch die Verfolgung ihr Leben verloren haben; geben ein Zeichen, dass die verfolgten Menschen in China nicht alleine sind.
10 Jahre Verfolgung an Falun Gong in China
Seit dem 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatsoberhaupt Jiang Zemin initiiert wurde. Bis jetzt sind mindestens 3336 Praktizierende, die namentlich bekannt sind, durch Folter und Misshandlungen in der Gefangenschaft ums Leben gebracht worden. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen, über 500.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Laut unabhängigem Untersuchungsbericht von David Kilgour, ehemaliger Staatssekretär für den asiatischen und pazifischen Raum in Kanada und David Matas, kanadischer Menschenrechtsanwalt, wurden tausende Falun Gong Praktizierende, die hinter den Mauern der Gefangenschaft in China verschwunden waren, ihrer Organe beraubt und so ermordet.
Chinesischer Menschenrechtsanwalt zu sieben Jahren Haft verurteilt, weil er Falun Gong verteidigte
Ein Menschenrechtsanwalt aus Nordostchina wurde am 27. November 2009 zu sieben Jahren Haft verurteilt, weil er Falun Gong-Praktizierende als Klienten vertrat und rechtsgültige Beweise vorbrachte, dass die Kampagne der Chinesischen Kommunistischen Partei gegen die spirituelle Praktik nach chinesischem Recht illegal ist.
Wang Yonghang, ein 36jähriger Anwalt aus Dalian in der Provinz Liaoning, hatte bisher in der Anwaltskanzlei Qianjun in Liaoning gearbeitet. Seit 2007 nahm er Fälle von Falun Gong-Praktizierenden an, die von den Behörden verhaftet wurden, weil sie ihren Glauben praktizierten. Er hat auch einige offene Briefe veröffentlicht, in denen er die Legalität der seit einem Jahrzehnt andauernden Verfolgung gegen diese Gruppe in Frage stellte.
Zur Zeit gibt es in China immer mehr Rechtsanwälte, die der Meinung sind, dass die Verfolgung von Falun Gong nach chinesischem Gesetz illegal ist, und auch wagen, Falun Gong Praktizierenden in China zu vertreten.
Spanien: Gericht klagt Funktionäre der Kommunistischen Partei Chinas wegen Folter und Völkermord an Falun Gong an
In einer aktuellen Entscheidung hat ein spanischer Richter fünf hochrangige Mitglieder der Chinesischen Kommunistischen Partei (KPCh) wegen ihrer Beteiligung an Verbrechen von Folter und Völkermord an Falun Gong-Praktizierenden angeklagt. Unter den Beschuldigten ist der ehemalige Führer der KPCh, Jiang Zemin, der weithin als Haupttäter und Initiator der Unterdrückungskampagne zur "Auslöschung" der spirituellen Praktik angesehen wird.
Nach einer zwei Jahre dauernden Untersuchung teilte Richter Ismael Moreno vom Spanischen Nationalen Gerichtshof dem Rechtsanwalt Carlos Iglesias von der
Human Rights Law Foundation (HRLF) letzte Woche mit, dass der Gerichtshof einer Petition zustimmt, um die Beschuldigten wegen Folter und Völkermord anzuklagen. Dieser Mitteilung zufolge drohen den Beschuldigten für das Verbrechen des Völkermords bis zu 20 Jahre Gefängnis und Schadensersatzzahlungen an die Opfer.
Iglesias sagte: "Diese historische Entscheidung eines spanischen Richters bedeutet, dass man einen Schritt weiter gekommen ist, um die Führer der Chinesischen Kommunistischen Partei, die für brutale Verbrechen verantwortlich sind, an die Justiz zu übergeben. Wenn man ein Verbrechen in Form von Völkermord oder Folter begeht, richtet sich dieses Verbrechen auch gegen die internationale Gemeinschaft als Ganzes und nicht nur gegen chinesische Staatsbürger. Spanien tritt als Verteidiger der Menschenrechte und der internationalen Justiz auf."



