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Fakten
- 3.537 Foltertote dokumentiert
- Über 500.000 unrecht zu Zwangsarbeitslagern (Laogai) geschickt
- Über 6.000 zur Freiheitsstrafe bis über 18 Jahre verurteilt
- Hunderttausende illegal verhaftet und eingesperrt
- Millionen über Nacht arbeitslos und obdachlos
News
20. Juli 1999 - Beginn der Verfolgung von Falun Gong in China
Die größte und heimtückischste Verfolgung von friedlichen Menschen in der Geschichte
Eine nächtliche gewaltsame Entführungswelle fegte am 20. Juli 1999 wie ein Flächenbrand über ganz China hinweg. Menschen wurden aus ihren Betten gerissen und ohne sich von ihren Familienmitgliedern verabschieden zu können, entführt. Eine auf totale Vernichtung von Falun Dafa angelegte Kampagne nahm ihren Anfang.
Das totalitäre Regime Chinas hatte am 10. Juni 1999 eine spezielle Behörde eingerichtet, das so genannte Büro 610, das ähnlich der Gestapo über jeglichem Gesetz steht und deren Verbrechen von der Regierung gewollt sind und mit Auszeichnungen belohnt werden. Folter und Mord sind übliche „Umerziehungsmethoden“, um Falun Dafa-Praktizierende einzuschüchtern und sie von ihrem Glauben abzubringen. Des Weiteren werden alle vorhandenen Propagandawerkzeuge eingesetzt, um Falun Dafa in der Öffentlichkeit zu diffamieren. Dazu zählt unter anderem die berühmt-berüchtigte Inszenierung einer Selbstverbrennung auf dem Platz des himmlischen Friedens im Jahr 2001.
Eine enge Überwachung, unter Einbeziehung der örtlichen Behörden und „Nachbarschaftskomitees“, um jeden einzelnen Falun Dafa-Praktizierenden in China zu identifizieren, mitternächtliche Razzien in den Wohnungen von Praktizierenden, Schläge mit elektrischen Schlagstöcken und Langzeitinhaftierungen sind an der Tagesordnung. Die bekannt gewordenen Fakten über die Verfolgung stellen sich wie folgt dar:
- Mehr als 500.000 Falun Dafa-Praktizierende haben in Arbeitslagern schwere Misshandlungen erlitten
- Mindestens 41.500 lebenden, gesunden Falun Dafa-Praktizierenden sind Organe entnommen worden (laut unabhängigem Untersuchungsbericht der kanadischen Menschenrechtsaktivisten Kilgour/Matas, November 2007)
- 3.397 dokumentierte Foltertote durch Polizei, Gefängnis- und Arbeitslageraufseher sowie Sicherheitsbeamte
- 2.513 dokumentierte Entführungen im Jahr 2009
Darüber hinaus wurden Millionen unschuldiger Menschen ihres Arbeitsplatzes, ihrer Ausbildungsmöglichkeiten, ihrer Wohnstätte und/oder ihrer Altersversorgung beraubt.
Angesichts der elf Jahre dauernden Verfolgung von Falun Dafa rufen in den kommenden Tagen Falun Dafa-Praktizierende weltweit zum Ende der Verfolgung von Falun Dafa auf, auch in Wien.
20. Juli 2010 – Wiener Stephansplatz von 10.00 bis 16.00 Uhr
Frau Grieb, Präsidentin der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte wird gegen 11 Uhr einige Worte zur Situation in China sagen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Roswitha Wang-Moritz, Mobil: 0699/11104886
E-Mail: roswitha.wang-moritz(at)fldf.eu
www.faluninfo.at



