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News
Solidaritätsadresse der GfbV an die Falun Gong zu 11. Jahrestag der Verfolgung von Falun Gong in China
Obwohl die Bezeichnung "Gesellschaft für bedrohte Völker" den ursprünglichen Fokus der GfbV angibt, ist eine Beschränkung der Vereinstätigkeit auf ethnische Gruppen schon lange nicht mehr gegeben. Schon bei der Gründung der österreichischen Sektion vor nunmehr 25 Jahren war klar, dass man soziale Anliegen von Indigenen nicht von deren religiösen und kulturellen Hintergrund isolieren kann, und so ist zwar der Name GfbV geblieben, aber das Engagement des Vereins erstreckt sich gleichermaßen auf religiöse und kulturelle Gemeinschaften, seien es Aleviten, chaldäische Christen oder andere Gruppen.
Ein Schwerpunkt in der Arbeit der GfbV-Sektionen in Deutschland, der Schweiz und Österreich ist seit jeher die Lage der Minderheiten in China. Am Beispiel der Tibeter oder Uiguren, um nur zwei zu nennen, lässt sich die oben angedeutete Einheit von politischen, sozialen, kulturellen und religiösen Motiven und Zielen trefflich zeigen.
Seit Beginn der Verfolgung der Falun Gong vor 11 Jahren steht die GfbV immer auf Seiten der Praktizierenden und hat in zahlreichen Aktionen bei chinesischen Behörden und Stellen gegen willkürliche Inhaftierungen, gegen Misshandlungen, Folter und Ermordung, gegen Einweisungen in Arbeitslager oder psychiatrische Anstalten und speziell auch gegen die abscheuliche Praxis der Tötung zum Zweck der Organentnahme protestiert.
Dass die chinesischen Autoritäten diese Proteste kaum zur Kenntnis nehmen - wie sie auch Kritik von anderer Seite bis hin zu UNO-Berichten über Folter ignorieren - wird die Gesellschaft für bedrohte Völker nicht davon abhalten, die Unterdrückung der Falun-Gong und die Gräuel an den Praktizierenden weiterhin anzuprangern.
Mit solidarischen Grüßen,
Alfred Brandhofer
Obmann der GfbV-Österreich



