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News
Falun Dafa: Stopp dem Organraub und der Verfolgung in China
EINLADUNG
Anlässlich des Jahrestages des Beginns der Verfolgung der Meditationspraxis Falun Gong/Falun Dafa am 20. Juli 1999, laden wir Sie am
Mittwoch, den 20. Juli 2011, ab 10 Uhr
herzlich zu unserer Veranstaltung vor der UNO-City in Wien ein.
Worauf wir die Öffentlichkeit aufmerksam machen:
Organraub:
Dokumentierte Beweise berichten von einer schrecklichen Geschichte von Morden und Verstümmelungen im heutigen China. Berichte von Zeugen und chinesischen Ärzten sowie unabhängige Beobachtungen enthüllen, dass Tausende von Falun Gong Praktizierenden als „lebende Organbank“ benutzt und für ihre Organe getötet werden, welche mit enormen Profit verkauft und transplantiert werden. (Untersuchungsbericht: http://organharvestinvestigation.net/report0701/report20070131-german.pdf)
Persönliches Schicksal von Falun Gong Praktizierenden:
Viele Menschenrechtsorganisationen dokumentierten in den vergangenen 12 Jahren viele Details und Schicksale der andauernden Verfolgung in China. Eine aktuelle „Urgent Action“ von Amnesty International: Chen Zhenping's Story (http://www.amnesty.ca/atrisk/index.php/chen-zhenping/#post-839)
Statements von Österreichischen Politikern:
NR Abg. Mag.a Judith Schwentner, Grüne Sprecherin für Entwicklungspolitik und Frauen
„Falun-Gong-AnhängerInnen werden nach wie vor verfolgt. Viele werden in Umerziehungslager gesteckt oder zu Gefängnisstrafen verurteilt. Menschenrechtsanwälte sind besonders gefährdet, wenn sie die Verteidigung vonFalun-Gong-Anhängern übernehmen. Die Grünen weisen in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Verfolgungen und Menschenrechtsverletzungen hin und verurteilen diese scharf."
NR Abg. Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung
„Menschenrechte beinhalten auch soziale und kulturelle Rechte und deshalb ist es besonders wichtig, die unterschiedlichsten kulturellen Ausprägungen – freilich immer Gewaltlosigkeit vorausgesetzt – zu achten und ihnen den gebührenden Raum zu lassen.“
NR Abg. Ewald Sacher
„Was China betrifft, ist es immer wieder wichtig, auf die Menschenrechtsverletzungen in Be¬zug auf Falun Gong Angehörige hinzuweisen und diese zu verurteilen. Auch die An¬ge¬hörigen dieser Meditationsbewegung, die in China bedroht und verfolgt werden, haben nämlich Grundrechte, die es zu schützen gilt.“
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Roswitha Wang-Moritz, Mobil: 0699/11104886
E-Mail: roswitha.wang-moritz@fldf.eu
www.faluninfo.at
Hintergrund
Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 114 Länder und Regionen der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.
Seit dem 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatschef Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen, über 100.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3429 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.



