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- Belgien: Flämischer Parlamentsabgeordneter unterstützt Falun Gong-Praktizierende, die in Südkorea um Asyl ansuchen
Aktuell
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Fakten
- 3.507 Foltertote dokumentiert
- Über 500.000 unrecht zu Zwangsarbeitslagern (Laogai) geschickt
- Über 6.000 zur Freiheitsstrafe bis über 18 Jahre verurteilt
- Hunderttausende illegal verhaftet und eingesperrt
- Millionen über Nacht arbeitslos und obdachlos
News
Anlässlich des Staatsbesuches des chinesischen Staatsoberhaupts Hu Jintao in Österreich
Kundgebung in Wien
30. Oktober
16:30 - 21:00 Herbert-von-Karajan-Platz
31. Oktober
10:00 - 18:00 Burgtheater auf der Seite des Cafe Landtmann
19:15 - 21:00 Lichterkette von der chinesischen Botschaft
Was ist Falun Gong
Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 114 Länder und Regionen der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.
Anfang der Verfolgung von Falun Gong
Die Verfolgung von Falun Gong wurde von Jiang Zemin, dem ehemaligen chinesischen kommunistischen Parteioberhaupt im Jahr 1999 initiiert und dauert bereits 12 Jahre an. Seit 1999 befinden sich über 70 Millionen Falun Gong-Praktizierende in China permanent in Gefahr, wegen ihres Glaubens eingesperrt, gefoltert und getötet zu werden. Viele sind gesetzwidrig in Gehirnwäscheeinrichtungen, Arbeitslagern und Gefängnissen eingesperrt. Sie werden auf unmenschliche Weise misshandelt.
Büro 610 und Propaganda
Das totalitäre Regime Chinas hat am 10. Juni 1999 eine spezielle Behörde eingerichtet, das so genannte „Büro 610“, das ähnlich der Gestapo über jeglichem Gesetz steht und deren Verbrechen von der Regierung gewollt sind und mit Auszeichnungen belohnt werden. Folter und Mord sind übliche „Umerziehungsmethoden“, um Falun Dafa-Praktizierende einzuschüchtern und sie von ihrem Glauben abzubringen. Desweiteren werden alle vorhandenen Propagandawerkzeuge eingesetzt, um Falun Dafa in der Öffentlichkeit zu diffamieren. Dazu zählt unter anderem die berühmt-berüchtigte Inszenierung einer Selbstverbrennung auf dem Platz des himmlischen Friedens im Jahr 2001. (Video-Analyse: False Fire: China's Tragic New Standard in State Deception, www.falsefire.com)
Falun Gong-Praktizierende sind weltweit die größte Gruppe von Gewissensgefangenen
Die Organisation „Chinese Human Rights Defenders“ veröffentlichte im Jahr 2009 eine Studie, derzufolge Falun Gong-Praktizierende die größte Gruppe von Häftlingen in chinesischen Arbeitslagern sind. Der Journalist Ethan Gutmann schätzt aufgrund von umfangreichen Interviews mit Ex-Häftlingen, dass Falun Gong-Praktizierende zwischen 15 und 20 Prozent aller Insassen in Arbeitslagern, Gefängnissen und psychiatrischen Anstalten ausmachen. Ausgehend von glaubhaften Berichten über eine Gesamtzahl von drei bis fünf Millionen Gefangenen in chinesischen Haftanstalten vermutet Gutmann einen Anteil an Falun Gong-Praktizierenden zwischen 450.000 und einer Million.
Organhandel / Konzentrationslager in China
Dokumentierte Beweise, wie z.B. der unabhängige Untersuchungsbericht „Blutige Ernte“ (www.organharvestinvestigation.net) vom ehemaligen kanadischen Staatssekretär für Asien und den Pazifikraum und Parlamentsabgeordneten, David Kilgour, und dem auf internationalem Parkett erfahrenen und anerkannten Menschenrechtsanwalt, David Matas berichten von Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden im heutigen China.
Berichte von Zeugen und chinesischen Ärzten sowie unabhängige Beobachtungen enthüllen, dass Tausende von Falun Gong-Praktizierenden als „lebende Organbank“ benutzt und für ihre Organe getötet werden, welche mit enormen Profit verkauft und transplantiert werden. Im oben genannten Bericht wird die Opferzahl auf 41.500 Falun Gong-Praktizierende geschätzt.
Alle 2-3 Tage wird ein Falun Gong-Praktizierender in Polizeihaft unter Misshandlungen ermordet
3450 Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden wurden seit Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 aufgrund von Misshandlung in Haft dokumentiert. Die Anzahl der seit Januar 2011 dokumentierten Todesfälle infolge Folter beträgt 54. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen.
Kriminalisierung der Gutherzigkeit
Falun Gong-Praktizierende glauben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht und wollen gute Menschen sein. In Österreich können Falun Gong-Praktizierende auf der Straße Transparente offen aufstellen und sagen, dass Falun Gong gut ist. Aber in China, wird man dafür festgenommen oder sogar brutal gefoltert und getötet.
Friedlicher Appell
Wir appellieren an alle Menschen mit Gewissen, einschließlich der österreichischen Bevölkerung und des Präsidenten Heinz Fischer, nicht zu vergessen, dass die Menschenrechte am wichtigsten sind. Viele Menschen sind von dem oberflächlichen Aufschwung in China getäuscht und wagen nicht, heraus zu treten und sich für die Einhaltung der Menschenrechte einzusetzen. Wir wollen die Bürger von Wien wissen lassen, dass die Verfolgung von Falun Gong in China immer noch statt findet. Diese Verfolgung muss sofort beendet werden.
Unsere Forderungen sind:
- Stoppt die Verfolgung an Falun Gong-Praktizierenden in China
- Stellt die Hauptverantwortlichen für die Verfolgung – Jiang Zemin, Luo Gan, Zhou Yongkang und Liu Jing - vor Gericht
- Lasst alle gefangenen Falun Gong-Praktizierenden frei
Ressourcen:
Aktuelle Pressemitteilung: http://faluninfo.at/nachricht/archiv/2011/10/artikel/zehn-punkte-die-man-zum-besuch-des-chinesischen-staatschefs-hu-jintao-in-oesterreich-wissen-muss
Bericht „Blutige Ernte“ von David Kilgour und David Matas:
http://organharvestinvestigation.net/report0701/report20070131-german.pdf
Über die 4 Hauptverantwortlichen für die Verfolgung von Falun Gong:
http://www.falungong.de/artikel/pressemitteilungen/1080669708.html
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Roswitha Wang-Moritz, Mobil: 0699/11104886, E-Mail: roswitha.wang-moritz@fldf.eu



