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| Österreichischer Falun Dafa Newsletter |
| Ausgabe No. 96, Jänner-Februar 2012 |
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Das Jahr 2011 war für Falun Gong-Praktizierende in China ein Jahr, in dem nahezu täglich neue Fälle von Folter, Inhaftierungen in Arbeitslagern ohne Anhörung vor Gericht und von Organraub am lebendigen Leibe bekannt wurden. Doch 2011 war auch ein Jahr, indem die Menschen immer zahlreicher für die Wahrung der Menschenrechte auftraten, und das sogar in einem Land wie China, in dem man sich schon beim Schreiben eines Briefes gegen die Menschenrechtsverletzungen in Lebensgefahr begibt.
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Am 10. Dezember 2011 um 16:00 Uhr starb die Falun Gong-Praktizierende Frau Huang Meiling im Alter von 63 Jahren, trotz der Bemühungen des Wuhan Krankenhauses Nr. 1, sie zu retten. Auf ihrem Kopf, ihren Unterarmen, der Innenseite der Oberschenkel, dem Gesäß, den Armen und Beinen waren zahlreiche Narben. Diese Narben wurden offenbar von Elektroschocks verursacht, und es wird behauptet, dass Frau Huang durch Elektroschocks getötet wurde.
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CSR – Corporate Social Responsibility (soziale Firmen-Verantwortung) ist ein Begriff, den viele Unternehmen für die Imagepflege verwenden. In einem Interview mit der Wirtschaftswoche definierte dies Manfred Nowak, Vorstand des Institutes für Menschenrechte des Ludwig Boltzmann Institutes und ehemaliger UN Sonderberichterstatter, als Verantwortung für Unternehmen neben der Profitmaximierung auch hinsichtlich Menschenrechte nachhaltig zu wirtschaften. Gerade große Unternehmen hätten oftmals mehr Macht als Nationalstaaten und somit auch eine globale Verantwortung.
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Am 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, fanden Kundgebungen in Wien auf dem Michaelerplatz und in Salzburg auf dem Alten Markt statt. Vier Abgeordnete des Nationalrats unterstützten diese Aktion mit ihren Statements zur aktuellen Situation in China.
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Am Anfang der Regierungszeit von Qianfeng in der Tang-Dynastie (61 8 - 907 n. Chr.) wohnte Prinz Li Hong im Osten des kaiserlichen Hofes. Er blieb gerne zu Hause, ging selten aus und hielt sich von Ämtern fern. Der Beamte Xing Wenwei, der für die Verwaltung und Ernährung im kaiserlichen Hof zuständig war, gab den Befehl, dem Prinzen weniger Essen zu geben.
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Herr Ward Kennes, flämisches Mitglied des Parlaments und Bürgermeister von Kasterlee, einer Gemeinde in Belgien, sandte einen Brief an den Präsidenten von Südkorea zur Unterstüzung der verfolgten chinesischen Falun Gong-Praktizierenden, die in Südkorea um Asyl ansuchen. Eine Kopie des Briefes ging auch an den Botschafter Ho-Young AHN der südkoreanischen Botschaft in Belgien (Abgesandter von Korea bei der EU)
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- 3.477 verifizierte Todesopfer durch Folter (die Dunkelziffer ist weit höher)
- Bis zum 31. Dezember 2011 erklären 469.849 Menschen ihre durch Folter und Gehirnwäsche erzwungenen Erklärungen, auf das Ausüben von Falun Dafa zu verzichten, für ungültig oder erklären ihre Täuschung durch Chinas Regime für nichtig.
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Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle chinesische Meditationsform. Sie beinhaltet fünf körperliche Übungen, die gemeinsam mit der tiefen Lehre von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zur körperlichen Gesundheit und seelischen Zufriedenheit beitragen. Wegen dieser wirkungsvollen Effekte erfreute sich Falun Dafa in China sehr schnell großer Beliebtheit. In nur 7 Jahren wuchs die Anzahl der Praktizierenden auf ca. 100 Mio. Diese Anzahl erschien dem damaligen Staatschef, Jiang Zemin, zu groß, somit wurde Falun Gong 1999 verboten. Eine Propagandawelle der Lügen und Verleumdungen begann. Viele unschuldige Menschen wurden inhaftiert, gefoltert und getötet.
Dieser Newsletter soll die Geschehnisse in der brutalen Verfolgung gegen friedliche Menschen aufzeigen. ... es betrifft uns alle
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