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Aktuell
Tuesday 08. May 2012
Chinas Regime in der Krise - Ein Schauspiel mit Publikumsbeteiligung
Der Österreichische Falun Dafa Verein erklärt
die Zusammenhänge und Hintergründe der Entmachtung...
[mehr]Tuesday 24. April 2012
25. April - Die "Zhongnanhai-Falle"
Im Gedenken an den 13. Jahrestag des Appells vom 25. April 1999 in Zhongnanhai, wo rund 10.000...
[mehr]Friday 09. December 2011
Statements österreichischer Politiker zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2011
Frau Mag. Alev Korun, NR Abgeordnete und Obfrau des Ausschusses für Menschenrechte NR und Frau Mag....
[mehr]Fakten
- 3.537 Foltertote dokumentiert
- Über 500.000 unrecht zu Zwangsarbeitslagern (Laogai) geschickt
- Über 6.000 zur Freiheitsstrafe bis über 18 Jahre verurteilt
- Hunderttausende illegal verhaftet und eingesperrt
- Millionen über Nacht arbeitslos und obdachlos
Stimmen gegen die Verfolgung
Während der Zeit schenken Regierungen, Politiker, Medien, Menschenrechtsorganisationen, ... immer mehr Achtung an die Verfolgung an Falun Gong in China.
Statements für Welt Falun Dafa Tag am 13. Mai 2009
Petra Bayr, Abgeordnete zum Nationalrat, SPÖ Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, zum 9. Welt Falun Dafa-Tag am 13. Mai 2008
Sowohl persönlich als auch in meiner Eigenschaft als SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung erachte ich die Achtung der Menschenrechte als unverzichtbare Basis des Zusammenlebens auf unserem gemeinsamen Planeten! Menschenrechte beinhalten auch soziale und kulturelle Rechte und deshalb ist es besonders wichtig, die unterschiedlichsten kulturellen Ausprägungen - freilich immer Gewaltlosigkeit vorausgesetzt - zu achten und ihnen den gebührenden Raum einzuräumen. In diesem Sinn ist es mir eine Freude, anlässlich des Welt Falun Dafa-Tages den Falun Gong Praktizierenden meine Glückwünsche zu übermitteln!
Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten Österreich
„Das Aussenministerium ist sich der schwierigen Lage der Anhänger von Falun Gong in China bewusst und teilt ihre Besorgnis. Die MitarbeiterInnen des Aussenministeriums setzen sich daher auf allen Ebenen für den Schutz der Grundrechte der Mitglieder der Falun Gong ein. Österreich hat seine Bedenken über die weit verbreiteten Menschenrechtsverletzungen bereits wiederholt zum Ausdruck gebracht. In der Europäischen Union ist die Lage der Menschenrechte in China regelmäßig Thema der Ratsarbeitsgruppen Asien und Menschenrechte. […]“
Dr. Alois Schwarz, Diözesanbischof
„Ich bin mit der Außenministerin der Republik Österreich, Frau Dr. Benita Ferrero-Waldner einer Meinung, dass die Internationale Staatengemeinschaft alles tun muß, um die Menschenrechte dort, wo sie mit Füßen getreten werden, einzumahnen. Dies gilt besonders auch in Bezug auf die [...] Angehörigen der in China bedrohten gewaltfreien Meditationsbewegung Falun Gong.” (13.03.2003)
Kaplan Franz Sieder, Amnesty International, Amstetten
„Ich möchte auch informieren, was Amnesty zur spirituellen Bewegung Falun Gong in China sagt: Diese spirituelle Bewegung ist ein Hauptziel staatlicher Repression, vor allem in Form willkürlicher Massenverhaftungen ihrer Anhänger. Die Mehrzahl der Festgenommenen wurde ohne Anklage und ohne Prozess zur Umerziehung durch Arbeit in Straflager geschickt, wo ihnen Folterungen und Misshandlungen drohten, insbesondere dann, wenn sie sich weigerten, ihrem Glauben abzuschwören. Viele sind an den Folgen von Folterungen und Mißhandlungen gestorben. Mich erinnert diese Situation an die Christenverfolgungen der ersten christlichen Jahrhunderte durch die römischen Kaiser. Es herrschte auch damals eine brutale Diktatur. […] Diese Prinzipien sind natürlich nicht die Prinzipien der Chinesischen Kommunistischen Partei. Ihre Prinzipien sind eher brutale Machtausübung und Menschenverachtung. Auch wenn Falun Gong keine christliche Organisation oder Bewegung ist, so verdient sie unsere uneingeschränkte Solidarität als Christen.“
Dr. Norbert Riccabona, Sprecher der Aktionsgruppe Religionsgemeinschaften von Amnesty International Österreich
„Die grausame Verfolgung von Mitgliedern der Falun Gong Bewegung in der Volksrepublik China wird von amnesty international mit großer Sorge beobachtet. Das betrifft auf der einen Seite die Folterungen, von denen immer wieder berichtet wird. amnesty international setzt sich weltweit gegen Folterungen ein und betreibt zur Zeit eine Kampagne‚ Aktiv gegen Folter’. Weiters betrachtet amnesty international die Falun Gong Bewegung als gewaltlos und die Opfer als Verfolgte aufgrund ihres Gewissens und ihrer Überzeugung. Deshalb setzt sich insbesondere die Aktionsgruppe Religionsgemeinschaften für sie ein, beispielsweise durch Einbeziehung in die Aktion ‚Kerze der Hoffnung’, aber auch durch Meinungsbildung, indem Mitglieder von Kirchen und religiösen Gemeinschaften auf die genannten Opfer aufmerksam gemacht werden.” (05.12.2001)
Didier Julia, Mitglied des Französischen Parlaments
„Beinahe 70 Millionen Menschen wurden verfolgt (Festnahmen, Inhaftierungen, Folter, Umerziehung durch Arbeit, Einweisungen in Psychiatrische Anstalten und Misshandlungen bis zum Tod). Diese Politik ist eine eindeutige Verletzung des Rechts auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit, das ein Teil der grundlegenden Menschenrechte ist, und in weiterer Folge eine offensichtliche Verletzung der Internationalen Menschenrechtskonvention von 1948, die China unterzeichnet hat.“
„The Times of Malta“
„Die Unterdrückung von Falun Gong in China ist eine der schwerwiegendsten und am weitesten verbreiteten Menschenrechtstragödien in der heutigen Welt. Jedoch so wie viele andere Gruppierungen, die in China verfolgt werden, ist Falun Gong nicht in der Lage, ihre Leidensgeschichte effektiv durch die dicht kontrollierten chinesischen Medien an die Weltöffentlichkeit zu bringen. Deshalb liegt es an Menschen wie Dir und mir, für sie zu sprechen… Auf viele Arten, erinnert dies schockierend an die Verfolgung der Juden im Zweiten Weltkrieg, trotz des weltweiten Schwurs, dass so etwas nie mehr wieder geschieht.“
Mag. Brigid Weinzinger, Abgeordnete zum Nationalrat, Menschenrechts- und Frauensprecherin der Grünen, zum 9. Welt Falun Dafa-Tag am 13. Mai 2008
Gerne nehme ich die Gelegenheit wahr, Ihnen und allen MitarbeiterInnen des Informationszentrums für die wertvolle Arbeit zu danken, die Sie in Sachen Menschenrechte leisten. Repression und Verfolgung politisch oder religiös anders Denkender hat in der VR China leider System. Um so wichtiger ist es, den Finger immer wieder in die Wunde zu legen und auf Menschenrechtsverletzungen - in Ihrem Fall in Bezug auf Falun Gong Angehörige- hinzuweisen. Ich wünsche Ihnen viel Energie für die weitere Arbeit und einen erfolgreichen Welt Falun Dafa Tag.
Mag. Terezija Stoisits, Obfrau des Menschenrechtsausschusses des österreichischen Nationalrats
„Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, sozusagen die drei Tugenden, die die Falun Gong Praktizierenden in ihren Mittelpunkt stellen, sind etwas, wo tatsächlich
niemand sagen kann, dies sei etwas Bedrohliches, etwas Gefährliches oder etwas, das irgendjemand anderen beeinträchtigt. Ich habe kaum noch Kontakt mit Menschen gehabt, die so viel inneren Frieden, soviel in sich Ruhendes ausgedrückt haben wie jene, die ich kennengelernt habe und die verfolgt wurden und gefolterte Falun Gong Praktizierende in China waren. Und deshalb ist es mir ein Bedürfnis hier meine Unterstützung jenen zum Ausdruck zu bringen, die Opfer von Verfolgung und Folter ganz speziell in China geworden sind. [...] Es ist ein bißchen zu wenig, nur das Geschäft mit 1,3 Milliarden Kunden und Kundinnen, Verbraucherinnen und Verbrauchern in China im Auge zu haben – ich ächte es nicht, ich versuche nur hier eine Brücke zu schließen, zwischen dem Markt und den Menschenrechten, das eine darf nicht vom anderen unberührt bzw. ausgeschlossen werden. Gerade dort, wo Österreich oder andere EU-Staaten und europäische Länder sich wirtschaftlich ganz besonders engagieren wollen und auch künftig werden, muss die Menschenrechtssituation in diesen Ländern immer ganz besonders im Auge behalten werden.”
Christian Solidarity International Österreich
(Auszug aus dem Artikel: "Nervosität im Reich der Mitte", Februar 2002)
„[...] das Christentum und die meditative Falun-Gong-Bewegung, die fälschlicherweise oft als Sekte bezeichnet wird, erleben derzeit eine stille Revolution, die in ihrer Mitglieder-Explosion zum Ausdruck kommt. Diese Hochkonjunktur des Spirituellen weckt innerhalb der chinesischen Regierung die dunkelste all ihrer Befürchtungen, nämlich nicht mehr die allein bestimmende Kraft des Staates zu sein, die Einfluß auf das gesellschaftliche und politische Leben nehmen darf. Jiang Zemin, Staatspräsident und Vorsitzender der kommunistischen Partei, machte vor wenigen Monaten auf einer Konferenz zur Rolle der Religionen unmißverständlich klar, daß von religiösen Vereinigungen eben diese Gefahr ausgehe, 'die soziale Führungsrolle der Partei zu untergraben oder die Bemühungen um nationale und ethnische Einheit zu stören.' Daher sei es notwendig, die Kontrolle über sämtliche Religionsgemeinschaften im Land zu verstärken. Mit der restriktiven Überwachung haben alle legalen und illegalen Glaubensgemeinschaften in China seit Jahrzehnten leidvolle Erfahrungen gemacht.”
Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich
„Was darf sich China alles leisten? [...] Wann kommt da der Aufschrei der internationalen Gemeinschaft? Was haben sich Falun Gong Anhänger zu schulden kommen lassen? Falun Gong Anhänger praktizieren eine friedliche Meditationspraxis, sie werfen keine Bomben, sind keine politischen Konspiranten, sind also keine Gefahr für die chinesische Regierung. [...] Die Gesellschaft für bedrohte Völker verurteilt die rücksichtslose chinesische Politik gegenüber den Menschen, die Falun Gong ausüben. Um diesen Menschenrechtsverletzungen den Garaus machen zu können, brauchen die Falun Gong-Anhänger die Hilfe der Presse. Zu lange hat sich China auf dem Rücken ethnischer und religiöser Minderheiten ausgetobt ohne dass die internationale Gemeinschaft oder auch nur Österreich Konsequenzen gezogen hat.”
Professor Irwin Cotler, Kanadischer Parlamentsabgeordneter
„Was uns heute in China begegnet ist eine Kriminalisierung der Unschuld’. Sie haben eine spirituelle Meditationspraxis hergenommen, diese als illegal deklariert, ihre Mitglieder zum Freiwild erklärt, sie eingeschüchtert, verfolgt und eingesperrt. […] Es liegt daher in unserer Verantwortung, im Namen derer zu sprechen, die nicht gehört werden können, im Namen jener zu bezeugen, die nicht selbst aussagen können, jene zu schützen, deren Existenz und sogar deren Leben gefährdet ist, dadurch die Werte Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu bekräftigen und uns zu ihnen rückzubesinnen. Sie sind nicht nur Ausdruck und Beispiel der höchsten traditionellen
Werte Chinas, sondern universell geltende Grundsätze, die uns inspirieren.”
Harald Nordlund, Mitglied des Schwedischen Parlaments
„Die Sprache der Unterdrückung ist laut. Totalitäre Macht hört nicht zu; sie befiehlt, kommandiert und verlangt. Aber wenn sie auf Stille trifft, bekommt sie Angst und fühlt sich bedroht. Und Macht, die sich bedroht fühlt, ist gefährlich und bedrohlich, sogar für diejenigen, die keinen Machtanspruch stellen. Natürlich, Stille kann, wenn sie auf Macht trifft, eine Bedrohung für die Macht selbst darstellen. Dafür gibt es viele Beispiele. Mahatma Gandhi […] und Martin Luther King […] Selbst-gewählte Armut und Zurückhaltung sind unübertroffene und machtvolle Kräfte, die von denen, die Wert auf Macht und Wohlstand legen, niemals erreicht werden können. Das Regime in China ist brutal. Es hat nicht nur ein großes Bedürfnis nach Macht, sondern auch danach, Angst unter der Bevölkerung zu verbreiten. […] Falun Gong ist sehr beliebt, und mehr und mehr Leute beginnen es auszuüben, aber was das Regime nicht direkt führen und kontrollieren kann, unterdrückt es mit Gewalt.“



