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Aktuell
Tuesday 08. May 2012
Chinas Regime in der Krise - Ein Schauspiel mit Publikumsbeteiligung
Der Österreichische Falun Dafa Verein erklärt
die Zusammenhänge und Hintergründe der Entmachtung...
[mehr]Tuesday 24. April 2012
25. April - Die "Zhongnanhai-Falle"
Im Gedenken an den 13. Jahrestag des Appells vom 25. April 1999 in Zhongnanhai, wo rund 10.000...
[mehr]Friday 09. December 2011
Statements österreichischer Politiker zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2011
Frau Mag. Alev Korun, NR Abgeordnete und Obfrau des Ausschusses für Menschenrechte NR und Frau Mag....
[mehr]Fakten
- 3.537 Foltertote dokumentiert
- Über 500.000 unrecht zu Zwangsarbeitslagern (Laogai) geschickt
- Über 6.000 zur Freiheitsstrafe bis über 18 Jahre verurteilt
- Hunderttausende illegal verhaftet und eingesperrt
- Millionen über Nacht arbeitslos und obdachlos
Pressemitteilung zur Pressekonferenz „Chinas Regime in der Krise - ein Schauspiel mit Publikumsbeteiligung“ am 10. Mai 2012, 10 Uhr, im Café Landtmann, Wien.
Die Zukunft Chinas ist die Zukunft der Menschheit. Nicht mehr, nicht weniger. Das blutige Schauspiel der Verfolgung von 100 Millionen Falun Gong-Praktizierenden steht im Mittelpunkt. In diesem Bühnenstück der Weltgeschichte spielen folgende Personen die Hauptrolle:Bo Xilai: Der korrupte PrinzlingJiang Zemin: Der Schlächter. Ex-Parteichef der KP ChinasZhou Yongkang: Der Schwarze Mann. Leiter der...
[mehr]Was ist Falun Gong
Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, ist eine traditionelle Meditationspraxis, die ursprünglich aus China stammt und heute von bereits mehreren Millionen Menschen in mindestens 114 Länder und Regionen der Welt praktiziert wird, einschließlich Österreich. Neben den fünf körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt. Diese Prinzipien sind jenen in vielen Glaubensrichtungen und Religionen ähnlich, weshalb Falun Gong außerhalb Chinas öfters auch als Religion angesehen wird. Bei Falun Gong gibt es jedoch keinerlei religiöse Formen, keine Rituale, Mitgliederlisten, Hierarchie, Tempel, Kirchen, oder Klöster etc.). Deshalb wird es aus der Sicht der traditionellen chinesischen Kultur vielmehr als eine Meditationspraxis angesehen, auch als Qigong bekannt, bei der Körper und Geist kultiviert werden.
Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden
Seit dem 20. Juli 1999 unterliegt Falun Gong in China einer systematischen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatschef Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden festgenommen und zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Massive Propaganda-Kampagnen hetzen die Menschen gegen Falun Gong- Praktizierende auf und schüren in der Bevölkerung Hass und Verachtung. Falun Gong- Praktizierende in China leiden unter der Verfolgung in den verschiedensten Lebensbereichen: Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, Schüler und Studenten werden von Ausbildungstätten ausgeschlossen, Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung gezwungen. Wenn in China jemand als Falun Gong-Praktizierender bekannt ist und trotz Drucks und Einschüchterungsversuche Falun Gong nicht aufgeben will, bedeutet dies für ihn meist Verhaftung, Arbeitslager, Folter und Gehirnwäsche, nicht selten ist der Tod die Folge. Das Verschwinden von Falun Gong- Praktizierenden wagen auch wenige zu interfragen bzw. zu untersuchen, denn nach 7 Jahren andauernder Verfolgung wurde Falun Gong in China aus Angst tabuisiert. Bis zum heutigen Tag gibt es bereits mehr als 2.920 nachgewiesene Todesfälle, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte jedoch nach Aussagen von Menschenrechtsorganisationen um ein Vielfaches höher liegen. Nach der Anordnung von Jiang Zemin werden alle Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden als Selbstmord deklariert.
Genozid unter Einsatz aller Mittel
In den letzten Jahren beschäftige immer mehr Juristen, ob diese systematische Verfolgung an Falun Gong Praktizierenden in China eigentlich ein Völkermord ist. Prominente wie Georges-Henri Beauthier, der schon den chilenischen Ex-Diktator Pinochet vor Gericht brachte, sprechen sich für diese Sichtweise aus. Zu den Strafanzeigen gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Chef der kommunistische Partei Chinas und Initiator der Verfolgung wegen Völkermordes, sagte er: „Jiangs erschreckende Form des Genozids ist ein Terror, der nicht nur Leben zerstört, sondern darauf abzielt, Glauben zu zerstören. Er ist ein Terror, der der Gerechtigkeit zugeführt werden muss.“
Völkermord hängt nicht allein von der Anzahl der getöteten Menschen ab, er steht auch in Beziehung zu der Absicht, eine Gruppe von Menschen auszurotten. Jiang Zemin hat diese Absicht seit 1999 ausgedrückt und er hat ein ganzes Netzwerk von Agenten, Medien und Polizisten zur Ausführung seiner Befehle etabliert. Oberflächlich betrachtet, scheinen die Dinge in der chinesischen Gesellschaft ruhig und ohne besondere Vorkommnisse abzulaufen, die Wahrheit ist jedoch, die Lebensumstände von Millionen chinesischer Männer, Frauen und Kindern werden direkt vor unseren Augen zugrunde gerichtet. Sooft ein Beschäftigter wegen seines Glaubens aus seinem Job gefeuert wird, sooft ein Nachbar einen Falun Gong-Praktizierenden bei der Polizei meldet, sooft ein Kind von seinen Lehrern gezwungen wird, Falun Gong zu beschimpfen, damit es in der Schule bleiben kann, wird die Gesellschaft korrupter und verdorbener. Es gibt nur wenige in China, die von dieser Verfolgung nicht in irgendeiner Weise betroffen sind.





