Nachrichten über Falun Dafa und die Verfolgung in China

Jiang Zemin und seine skrupellosen Taten am eigenen Volk: Was nicht in seinem Nachruf zu lesen ist

Das chinesische Regime gab am 30. November 2022 in einem Nachruf den Tod von Jiang Zemin bekannt, dem ehemaligen Staatschef der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Darin heißt es, Jiang Zemin sei eine herausragende Führungspersönlichkeit im kommunistischen China gewesen.

Doch was für ein Mensch war er wirklich?

Aufgrund der Zensur und der Informationsblockade der KPCh können die Bürger in China keine unparteiische Bewertung von Jiang Zemin finden. Sie sehen nur die Propaganda der KPCh, die ein Loblied auf ihn singt. Seine Gräueltaten gegenüber dem eigenen Volk werden dabei aber verschwiegen.

Jiang Zemin stieg aufgrund seiner aktiven Rolle bei der Niederschlagung der demokratischen Studentenbewegung im Jahr 1989 in die höchste Machtposition in China auf. In der Folgezeit machte er sich als „Kopf der Korruption“ einen Namen. Er verriet China, indem er Land an Russland abtrat. Außerdem verwandelte er China in einen korrupten Staat und untergrub Chinas moralisches Fundament, indem er die Verfolgung und Niederschlagung von Falun Dafa befahl.

Demonstration gegen Jiang Zemin bei seinem Besuch in Washington DC am 24. September 2015. Foto: minghui.org
Demonstration gegen Jiang Zemin bei seinem Besuch in Washington DC am 24. September 2015. Foto: minghui.org

Korruption im Land. Geld-, Dorgen- und Sexgeschäfte beim Militär
Jiang hatte außer der Unterdrückung der demokratischen Bewegung kaum andere Qualifikationen aufzuweisen. Um sich seine Stellung als Parteisekretär und Vorsitzender des Zentralen Militärs zu sichern, vergab er Titel und Beförderungen und gewährte diversen Beamten besondere Privilegien.

Chinesische Internetnutzer nannten Jiang Zemin den „Cheftrainer der Korruption“. Bald schon wurde die Armee zu einem Hypermarkt für Macht-, Geld- und Sexgeschäfte.

Bislang wurde gegen mehr als 160 Generäle und über 400 Beamte auf der Ebene der Vize-Gouverneure ermittelt. Von ihnen hatten 121 Beamte jeweils mindestens 100 Millionen Yuan (13, 6 Millionen Euro) an Bestechungsgeldern angenommen.

Außerdem nahm die Zahl der Glücksspiel- und Drogensüchtigen rasant zu, selbst nach den offiziellen Zahlen der KPCh.

Die Familie Jiang Zemins besitzt mindestens 1 Billion US-Dollar an Vermögenswerten im Ausland, von denen mindestens die Hälfte durch Geldwäsche zustande gekommen ist. Hongkonger Nachrichtenmedien berichteten einmal, dass die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich eine nicht eingeforderte Summe von über 2 Milliarden US-Dollar entdeckt habe, die aus China stamme. Liu Jinbao, der damalige stellvertretende Vorsitzende der Bank of China, gab später nach seiner Verhaftung die Quelle des Geldes preis: Es stamme von Jiang Zemin, der im Vorfeld des 16. Nationalkongresses der KPCh einen Notfallplan vorbereitet hatte, indem er Gelder ins Ausland transferierte.

All die oben genannten Fakten und Zahlen werden in Jiangs Nachruf nicht angeführt.

Moralischer Verfall und die Verfolgung von Falun Gong

Um seine Agenda voranzutreiben, musste Jiang die traditionellen Werte und die moralischen Grundlagen der Gesellschaft beseitigen. Aus diesem Grund konnte er das friedliche Meditationssystem Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) nicht dulden.

Falun Dafa, das 1992 von Li Hongzhi der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, führt durch eine Lebensweise nach den Kernprinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Toleranz zu einer Verbesserung der körperlichen Gesundheit und des moralischen Charakters.

Die Meditationspraxis erfreute sich rasch großer Beliebtheit und ca. jeder zehnte Bürger übte 1999 Falun Gong aus. Basierend auf den Ergebnissen einer groß angelegten Umfrage kam Qiao Shi, der damalige Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses von China, zu dem Schluss: „Falun Gong wird unserem Land und unserem Volk großen Nutzen bringen, ohne Schaden anzurichten.“

Als Verfechter der kommunistischen Ideologie konnte Jiang Zemin Falun Dafa und seine Prinzipien jedoch nicht tolerieren. Obwohl die meisten anderen Mitglieder des Zentralen Politbüros die Idee einer Verfolgung ablehnten, setzte Jiang die landesweite Unterdrückung in Gang. „Wer sich aktiv an der Verfolgung von Falun Gong beteiligt, wird befördert“, erklärte er.

Um eine systematische Verfolgung zu gewährleisten, richtete Jiang eine außergerichtliche Behörde ein, die als Büro 610 bekannt ist. Es funktioniert wie die Gestapo und verfügt über eine beispiellose Machtfülle. Laut dem Minghui Report: 20 Jahre Verfolgung von Falun Dafa in China wurden zwischen 1999 und 2019 mindestens 2,5 bis 3 Millionen Falun-Dafa-Praktizierende verhaftet.

Jiangs Vorgehensweisen waren skrupellos. Als er die Verfolgung anordnete, gab er die Devise aus: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ Doch damit war es noch nicht genug: In China hat sich seit vielen Jahren eine umfangreiche Transplantationsindustrie entwickelt - auf der Basis staatlich gelenkter erzwungener Organentnahmen von Gefangenen, die dadurch sterben. Die Hauptgruppe der Opfer sind Falun-Gong-Praktizierende. Jahrelange Nachforschungen, Zeugenaussagen sowie die Schlussfolgerungen des internationalen Gerichts „China Tribunal“ im Jahr 2019 bestätigen diese Tatsachen. Mehr dazu

Jiang, als hervorragender Führer gepriesen, hat in Wahrheit durch Korruption, Lügen, Verrat und Brutalität China in einen Abgrund sozialer und moralischer Probleme gestürzt. Sie wirken sich heute auf die ganze Welt aus.

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