Nachrichten über Falun Dafa und die Verfolgung in China

21.07.2026 |

Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages vor der Wiener Staatsoper

Am 9. Mai 2026 versammelten sich Praktizierende von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr neben der Wiener Staatsoper, um den Jahrestag des 13. Mai 1999 zu feiern, an dem Falun Dafa in China erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Eine Ansprache mit einem geschichtlichen Rückblick rief die Zeit in Erinnerung, als diese Meditationsschule in China noch frei praktiziert werden konnte. Ihr Gründer, Herr Li Honzhi, wurde mehrmals für den Friedensnobelpreis nominiert, und vom Europäischen Parlament für den Sacharaow-Preis für geistige Freiheit. Die Organisation „Freedom House“ verlieh ihm den Internationalen Preis für Religionsfreiheit.

Am Welt-Falun-Dafa-Tag bringen Praktizierende in über 114 Ländern auf allen Kontinenten ihre Wertschätzung, ihre Dankbarkeit und ihren Respekt gegenüber Meister Li Hongzhi zum Ausdruck.

Ansprache zum Welt-Falun-Dafa-Tag; Jahrestag der ersten Verbreitung von Falun Dafa am 13. Mai 1999. Foto: FDI Österreich
Ansprache zum Welt-Falun-Dafa-Tag; Jahrestag der ersten Verbreitung von Falun Dafa am 13. Mai 1999. Foto: FDI Österreich

Es wurden folgende Statements von Parlamentsabgeordneten vorgelesen:

NR-Abg. Dipl.-Ing. Christian Schandor zum Welt-Falun-Dafa-Tag 2026:
"Ein Tag für das Herz und den inneren Frieden! Am 13. Mai feiern wir den Welt-Falun-Dafa-Tag! Es ist eine schöne Gelegenheit, die universellen Werte von „Wahrhaftigkeit, Mitgefühl und Toleranz“ zu würdigen. Diese Prinzipien schenken Menschen weltweit neue Kraft, innere Ruhe und Lebensfreude. Möge dieser Tag uns alle dazu inspirieren, mit mehr Güte und Gelassenheit durch die Welt zu gehen. Alles Gute zum Falun Dafa Tag!“

NR-Abg. Petra Bayr, MA MLS zum Welt-Falun-Dafa-Tag 2026:
“Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmer:innen der heutigen Kundgebung! Ich danke Ihnen für die Einladung, heute ein Statement anlässlich des 34. Jahrestages der Verbreitung von Falun Dafa zu übermitteln. Auch wenn ich heute nicht persönlich am Stephansplatz sein kann, ist es mir wichtig, meine Unterstützung für Ihr Anliegen, den Schutz der Menschenrechte und der menschlichen Würde, klar zum Ausdruck zu bringen.

Die Werte, die Sie heute in den Mittelpunkt stellen, Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, sind weit mehr als eine private Überzeugung. Es sind universelle Prinzipien der Menschlichkeit, die als Fundament für jedes friedliche Zusammenleben dienen sollten. In einer Zeit globaler politischer Spannungen ist das Eintreten für ein respektvolles und gewaltfreies Miteinander wichtiger denn je.

Mein politisches Engagement gilt seit jeher der Unteilbarkeit der Menschenrechte. Niemand darf aufgrund seiner Weltanschauung oder der damit verbundenen friedlichen Lebensweise diskriminiert, verfolgt oder misshandelt werden. Bereits im Jahr 2006 habe ich eine parlamentarische Anfrage zum damals bekannt gewordenen, grausamen Verdacht des Organraubs an inhaftierten Falun-Gong-Praktizierenden in China im österreichischen Nationalrat eingebracht. Es ist zutiefst erschütternd, dass wir auch heute noch über schwere Menschenrechtsverletzungen, Folter und transnationale Repression sprechen müssen.

Für mich steht fest: Der Schutz der körperlichen Unversehrtheit und die Freiheit, seine Überzeugungen ohne Angst vor Verfolgung leben zu können, sind nicht verhandelbar. Wo der Staat die Rechte des Einzelnen mit Füßen tritt, ist die internationale Gemeinschaft gefordert, hinzusehen und lautstark für die Betroffenen einzutreten.

Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz gegen Unterdrückung und für die Wahrung der menschlichen Würde. Ich wünsche Ihrer Kundgebung viel Aufmerksamkeit und sende Ihnen meine solidarischen Grüße!“

Meditation in festlicher Kleidung. Foto: FDI Österreich
Meditation in festlicher Kleidung. Foto: FDI Österreich

Die Profi-Gitarristen Diknu Schneeberger und Alexander Sieber, beide Falun Dafa-Praktizierende, gestalteten mit ihren Kompositionen eine sehr freundliche und harmonische Atmosphäre.

Schneebergers Grundsatz: „Wir glauben, dass der Zustand unseres Herzens ein wichtiges Element für den Klang unserer Musik ist.“

Das Duo Schneeberger und Sieber, inspiriert von Falun Dafa. Foto: FDI Österreich
Das Duo Schneeberger und Sieber, inspiriert von Falun Dafa. Foto: FDI Österreich

Frau Annarella Roura Sanchez ist Leiterin einer Ballettschule in Portugal. Ihre Tochter Margarita Fernandez ist Tänzerin an der Wiener Staatsoper, eine weitere Tochter tanzt in Paris. Frau Roura Sanchez war zunächst von den kleinen Papierlotusblumen fasziniert, die die Praktizierenden falteten und verschenkten. Als sie Informationen über Falun Dafa erhielt, sagte sie: „Was ihr hier tut, ist sehr wichtig! Damit muss man sich befassen.“

Sie hatte bereits an Ballettaufführungen in China mitgewirkt und lobte die Schönheit der alten chinesischen Kultur, die sie kennengelernt hatte. Umso mehr begeisterte es sie, als ihr ein Trailer von Shen Yun gezeigt wurde. Ihr Mann notierte sofort die Website shenyun.com., um den gemeinsamen Besuch einer dieser wunderbaren Aufführungen von authentischem klassischen chinesischen Tanz zu organisieren.

Ballett-Expertin Annarella Roura Sanchez (links) lobte die Schönheit der alten chinesischen Kultur. Foto: FDI Österreich
Ballett-Expertin Annarella Roura Sanchez (links) lobte die Schönheit der alten chinesischen Kultur. Foto: FDI Österreich

Eine Fotoausstellung zeigte, wie Falun-Dafa-Praktizierende in China in frühen Zeiten noch von der Regierung geschätzt wurden und an berühmten Orten in langen Reihen die Übungen ausführten. Doch ein Foto eines Gemäldes aus der Kunstausstellung „Zhen Shan Ren“ erinnerte an die bittere Realität von heute: Ein kleines Mädchen steht vor einer verschlossenen Wohnungstür. Ihre Eltern waren ins Gefängnis gebracht worden.

Viele Menschen unterzeichneten die Petition zur Beendigung der Verfolgung von Falun Gong und der staatlich organisierten Zwangsentnahme von Organen an lebenden Falun-Gong-Praktizierenden.

Ein Paar aus Südengland war von der gesamten Veranstaltung sehr beeindruckt. Sie sagten, dass sie beide regelmäßig meditierten. Die Dame erzählte, ihre Erfahrung sei, dass die eigenen freundlichen und mitfühlenden Gedanken einen Einfluss auf andere haben können. Daher zweifle sie nicht an Berichten, dass manche Falun-Dafa-Praktizierende durch ihre Güte sogar Menschen, die im Begriff waren, sie zu foltern, umstimmen konnten.

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