Nachrichten über Falun Dafa und die Verfolgung in China

30.08.2026 |

Wien: Parade für ein Ende der Verfolgung von Falun Gong

Mit einer zweitägigen Veranstaltungsreihe machten Falun-Dafa-Praktizierende am 28. und 29. August in Wien auf die seit 1999 andauernde Verfolgung von Falun Gong in China aufmerksam. Die Europäische Tian Guo Marching Band gab am Freitagabend ein Konzert am Stephansplatz, gefolgt von einer stillen Mahnwache im Gedenken an die Opfer der Verfolgung. Am Samstag zog eine große Parade durch die Wiener Innenstadt bis zur Mariahilfer Straße und informierte tausende Passanten über die Menschenrechtsverletzungen des chinesischen Regimes.

Die Veranstaltungen standen unter dem Motto, das Bewusstsein für die anhaltende Unterdrückung friedlicher Falun-Dafa-Praktizierender in China zu erhöhen und ein Ende der Verfolgung sowie des staatlich geförderten Organraubs zu fordern.

Musik und stille Mahnwache am Stephansplatz

Am Freitagabend erfüllten die Klänge der Europäischen Tian Guo Marching Band den Stephansplatz. Die rund hundert Musikerinnen und Musiker aus verschiedenen europäischen Ländern präsentierten traditionelle Märsche und eigens für die Kapelle komponierte Stücke. Viele Besucher blieben stehen, filmten die Aufführung oder suchten das Gespräch mit den Praktizierenden.

Tausende Menschen lauschten der Tian Guo Marching Band. Foto: FDI
Tausende Menschen lauschten der Tian Guo Marching Band. Foto: FDI
Europäische Tian Guo Marching Band spielt für die Freiheit von Falun Gong in China. Foto: FDI
Europäische Tian Guo Marching Band spielt für die Freiheit von Falun Gong in China. Foto: FDI

Im Anschluss an das Konzert fand eine Mahnwache statt. Kerzen erinnerten an jene Falun-Dafa-Praktizierenden, die in China infolge von Folter, Misshandlung oder Organraub ihr Leben verloren haben. Die stille Atmosphäre mitten im Herzen Wiens berührte zahlreiche Passanten.

Mahnwache im Gedenken an die Todesopfer durch die Verfolgung in China. Foto: FDI
Mahnwache im Gedenken an die Todesopfer durch die Verfolgung in China. Foto: FDI
Mahnwache im Gedenken an die Todesopfer durch die Verfolgung in China. Foto: FDI
Mahnwache im Gedenken an die Todesopfer durch die Verfolgung in China. Foto: FDI

Parade durch die Wiener Innenstadt

Am Samstagnachmittag setzte sich die Parade in Bewegung. Angeführt von der Europäischen Tian Guo Marching Band führte der Zug durch die historische Innenstadt und weiter entlang der Mariahilfer Straße – einer der meistbesuchten Einkaufsstraßen Österreichs.

Bunte Transparente mit Botschaften wie „Falun Dafa ist gut“, „Beendet die Verfolgung in China“ und "Stop: Transnationale Repression der Kommunistischen Partei Chinas" wechselten sich mit Übungsdemonstrationen und traditionellen chinesischen Darbietungen, chinesischem Drachen und Löwen ab. Entlang der Strecke nahmen viele Menschen Informationsmaterial entgegen und unterschrieben eine Petition gegen die Verfolgung.

Besonders die Disziplin und friedliche Ausstrahlung der Teilnehmer wurden von Zuschauern immer wieder hervorgehoben. Viele zeigten sich überrascht, dass eine Meditationspraxis, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beruht, seit 27 Jahren in China verfolgt wird.

Alle Band Mitglieder aus über 10 Ländern Europas praktizieren Falun Dafa. Foto: FDI
Alle Band Mitglieder aus über 10 Ländern Europas praktizieren Falun Dafa. Foto: FDI
Die Parade startet um 14:30 Uhr. Foto: FDI
Die Parade startet um 14:30 Uhr. Foto: FDI
Hüfttrommelgruppe. Foto: FDI
Hüfttrommelgruppe. Foto: FDI
Parade durch Wiens Innenstadt. Foto: FDI
Parade durch Wiens Innenstadt. Foto: FDI
Chinesischer Drache. Foto: FDI
Chinesischer Drache. Foto: FDI
Parade durch Wiens Innenstadt. Foto: FDI
Parade durch Wiens Innenstadt. Foto: FDI
Parade durch Wiens Innenstadt. Foto: FDI
Parade durch Wiens Innenstadt. Foto: FDI
Parade durch Wiens Innenstadt. Foto: FDI
Parade durch Wiens Innenstadt. Foto: FDI
Mit Blick auf die Michaelerkirche. Foto: FDI
Mit Blick auf die Michaelerkirche. Foto: FDI
Am Graben. Foto: FDI
Am Graben. Foto: FDI
Falun Dafa ist gut. Foto: FDI
Falun Dafa ist gut. Foto: FDI
Hauptwerk von Falun Dafa, Zhuan Falun. Foto: FDI
Hauptwerk von Falun Dafa, Zhuan Falun. Foto: FDI
Europäische Tian Guo Marching Band am Graben. Foto: FDI
Europäische Tian Guo Marching Band am Graben. Foto: FDI
Chinesischer Drache am Graben. Foto: FDI
Chinesischer Drache am Graben. Foto: FDI
Stoppt die Verfolgung in China, Graben. Foto: FDI
Stoppt die Verfolgung in China, Graben. Foto: FDI
Stoppt die Verfolgung in China, Graben. Foto: FDI
Stoppt die Verfolgung in China, Graben. Foto: FDI
Falun Dafa ist eine buddhistische Meditationspraxis. Foto: FDI
Falun Dafa ist eine buddhistische Meditationspraxis. Foto: FDI
Stoppt den systematischen Organraub und die transnationale Repression Chinas. Foto: FDI
Stoppt den systematischen Organraub und die transnationale Repression Chinas. Foto: FDI
Chinesicher Drache tanzt am Ring. Foto: FDI
Chinesicher Drache tanzt am Ring. Foto: FDI
Chinesische Löwen beim Museums Quartier. Foto: FDI
Chinesische Löwen beim Museums Quartier. Foto: FDI
Passanten staunen über die Darbietung der Löwen auf der Mariahilfer Straße. Foto: FDI
Passanten staunen über die Darbietung der Löwen auf der Mariahilfer Straße. Foto: FDI
Menschen sind erschüttert über den Organraub in China. Foto: FDI
Menschen sind erschüttert über den Organraub in China. Foto: FDI
Mariahilfer Straße. Foto: FDI
Mariahilfer Straße. Foto: FDI
Damen in Weiß erinnern an die Opfer der Verfolgung. Foto: FDI
Damen in Weiß erinnern an die Opfer der Verfolgung. Foto: FDI
Traditionelle Hüfttrommelgruppe. Foto: FDI
Traditionelle Hüfttrommelgruppe. Foto: FDI

Aufmerksamkeit für Menschenrechtsverletzungen in China

Seit Juli 1999 verfolgt die Kommunistische Partei Chinas Falun Gong systematisch. Internationale Menschenrechtsorganisationen dokumentieren willkürliche Verhaftungen, Folter sowie Berichte über erzwungenen Organraub an inhaftierten Gewissensgefangenen. Mit Informationsständen, Gesprächen und einer Unterschriftenaktion informierten die Praktizierenden über diese Verbrechen und riefen dazu auf, sich für deren Beendigung einzusetzen.

Viele Passanten äußerten ihre Betroffenheit und unterstützten die Petition von DAFOH (Doctors against Organharvesting) gegen den Organraub in China. Einige berichteten, sie hätten erstmals von der Verfolgung erfahren, andere erinnerten daran, wie wichtig es sei, Religions- und Glaubensfreiheit weltweit zu verteidigen.

Eine Bilderausstellung zeigt chronologisch die Geschichte Falun Gongs. Foto: FDI
Eine Bilderausstellung zeigt chronologisch die Geschichte Falun Gongs. Foto: FDI
Viele Passanten erfahren über Gräueltaten der Kommunistischen Partei Chinas. Foto: FDI
Viele Passanten erfahren über Gräueltaten der Kommunistischen Partei Chinas. Foto: FDI
Petition von DAFOH (Doctors against Organharvesting) gegen den Organraub. Foto: FDI
Petition von DAFOH (Doctors against Organharvesting) gegen den Organraub. Foto: FDI
Passanten informieren sich über Falun Dafa und die Verfolgung in China. Foto: FDI
Passanten informieren sich über Falun Dafa und die Verfolgung in China. Foto: FDI
Passanten informieren sich. Foto: FDI
Passanten informieren sich. Foto: FDI
Ansprachen informieren über die Verfolgung in China und informieren über die Meditationspraxis Falun Dafa. Foto: FDI
Ansprachen informieren über die Verfolgung in China und informieren über die Meditationspraxis Falun Dafa. Foto: FDI
Die 5 Übungen von Falun Gong werden gezeigt, hier die 2. Übung. Foto: FDI
Die 5 Übungen von Falun Gong werden gezeigt, hier die 2. Übung. Foto: FDI

Friedliche Botschaft in der Musikstadt Wien

Wien gilt als Stadt der Musik und des kulturellen Austauschs. Die Veranstaltungsreihe verband musikalische Darbietungen mit einer klaren Botschaft für Menschenrechte und Gewissensfreiheit. Die Europäische Tian Guo Marching Band zog an beiden Tagen große Aufmerksamkeit auf sich und schuf zahlreiche Gelegenheiten, mit Menschen aus aller Welt ins Gespräch zu kommen.

Die Aktivitäten der Falun-Dafa-Praktizierenden sind gemäß der Prinzipien von Falun Dafa "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht" ausschließlich friedlich und zielen darauf ab, über die Verfolgung in China zu informieren und Hoffnung auf ein Ende dieser Menschenrechtsverletzungen zu geben.

Freiheit für Falun Dafa. Foto: FDI
Freiheit für Falun Dafa. Foto: FDI

Fotos sind für Pressezwecke honorarfrei zu drucken. @FDI Österreich

Hintergrund:
Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine spirituelle Praxis mit meditativen Übungen, die 1992 in China erstmals öffentlich vorgestellt wurde und heute weltweit von Millionen Menschen praktiziert wird. Sie beinhaltet fünf körperliche Übungen, die gemeinsam mit der tiefen Lehre von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zur körperlichen Gesundheit und seelischen Zufriedenheit beitragen. Wegen dieser wirkungsvollen Effekte erfreute sich Falun Dafa in China sehr schnell großer Beliebtheit. In nur 7 Jahren wuchs die Anzahl der Praktizierenden auf ca. 100 Millionen Menschen. Diese Anzahl erschien dem damaligen Staatschef, Jiang Zemin, zu groß, somit wurde Falun Gong 1999 verboten. Eine Propagandawelle der Lügen und Verleumdungen begann. Viele unschuldige Menschen wurden inhaftiert, gefoltert, getötet und ihrer Organe beraubt.

Kontakt für Rückfragen:
Roswitha Wang-Moritz
E-Mail: roswitha.wang-moritz@fldf.eu

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