Nachrichten über Falun Dafa und die Verfolgung in China

Australien lehnt Schulung chinesischer Ärzte ab

Herr Bowen, Australischer Abgeordneter, unterstützt die Untersuchung der CIPFG in China
Herr Bowen, Australischer Abgeordneter, unterstützt die Untersuchung der CIPFG in China

Anlässlich einer Petition zur Unterstützung von Falun Gong gab der australische Gesundheitsminister Stephen Robertson bekannt, dass die beiden wichtigsten Krankenhäuser für Organtransplantationen in Queensland die weitere Ausbildung von chinesischen Ärzten eingestellt haben. Der Grund hierfür ist der Organraub an hingerichteten Gefangenen in China.

Herr Robertson erklärte, dass sein Ministerium schon vor einiger Zeit auf diese Praxis aufmerksam geworden sei. Sie hatten von der chinesischen Regierung eine schriftliche Bestätigung gefordert, dass solche Praktiken in Zukunft unterlassen würden. Da diese Bestätigung allerdings nie geleistet wurde, setzten sowohl das Prince Charles Hospital als auch das Princess Alexandra Hospital ihre Ausbildung von chinesischen Chirurgen in Transplantationschirurgie aus. Des weiteren beendeten sie auch die gemeinsame Forschung für Organtransplantation mit der Volksrepublik China. Die Ausbildung chinesischer Ärzte auf anderen Gebieten sei hierdurch jedoch nicht beeinträchtigt. Die beiden Spitäler setzten somit beispielhaft eine der 17 Empfehlungen um, die im Untersuchungsbericht des renommierten kanadischen Menschenrechtsanwalt David Matas und des ehemaligen kanadischen Parlamentsabgeordneten sowie ehemaligen Staatssekretärs für den Asien- und Pazifikraum, David Kilgour, über den Organraub an Falun Gong Praktizierenden in China aufgelistet sind. Es ist zu hoffen, dass dies Schule macht und dass weltweit nicht nur die Ausbildung von chinesischen Transplantationschirurgen verweigert wird, sondern dass auch die 16 anderen Empfehlungen des Berichtes umgesetzt werden, bis gewährleistet ist, dass der systematische Organraub an Falun Gong Praktizierenden ein Ende gefunden hat. Auch die oben genannte Petition fordert die australische Regierung dazu auf, die Aktionen der kürzlich gegründeten CIPFG - Coalition to Investigate the Persecution of Falun Gong (http://cipfg.org) zu unterstützen. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Verfolgung von Falun Gong und im Besonderen den organisierten Organraub in China zu untersuchen. Prominente Mitglieder sind der Vizepräsident des Europaparlaments, Edward McMillan-Scott, sowie die beiden Autoren des erwähnten Untersuchungsberichtes, David Kilgour und David Matas. In Österreich ist die österreichische Sektion der IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) unter der Leitung von Frau Katharina Grieb beigetreten. Nach der Pressekonferenz, die David Kilgour in Wien abgehalten hatte um sowohl den Untersuchungsbericht, als auch die Gründung der CIPFG bekannt zu machen, richteten die Abgeordneten Petra Bayr und Elisabeth Hlavac am 29.11.2006 je eine Anfrage an die österreichische Bundesministerin für Gesundheit und Frauen und an die Bundesministerin für auswärtige Angelegenheiten betreffend Organraub an lebenden Falun Gong Praktizierenden in China, in der beide Ministerinnen dazu aufgefordert wurden ihrem Ressort entsprechend in dieser Sache Tätig zu werden.

Jeder Staat, der diesem Verbrechen nicht tatenlos zusehen möchte, sollte sicherstellen, keine Organe aus China zu transplantieren und die eigene Bevölkerung aufzuklären. Nach Außen müssen alle notwendigen Schritte unternommen werden, auf jeder nur denkbaren diplomatischen Ebene, über die UNO, die EU sowie bilateral, dass diese Verbrechen so schnell wie möglich unterbunden werden. Jeder Tag, an dem zugewartet wird, kostet unschuldigen Menschen auf grausame Art und Weise das Leben!

Diesen Artikel teilen:

Bleiben Sie informiert. Abonnieren Sie unsere Pressemitteilungen und den Newsletter.

Durch "Absenden" stimme ich den Datenschutzbestimmungen zu.
Wie melde ich mich ab?