Nachrichten über Falun Dafa und die Verfolgung in China

22.04.2026 |

27 Jahre nach dem stillen Protest in Peking – China-Experte spricht in Wien

Das Österreichische Falun Dafa Informationszentrum erinnert an den 27. Jahrestag eines historischen Moments: Am 25. April 1999 versammelten sich Tausende Falun-Gong-Praktizierende friedlich vor dem zentralen Petitionsbüro der chinesischen Regierung in Peking – um auf brutale Polizeiübergriffe gegen Praktizierende in Tianjin aufmerksam zu machen und rechtlichen Schutz einzufordern. Was folgte, war eine bis heute andauernde Verfolgung, die Menschen einzig und allein dafür bestraft, dass sie nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht leben.

Für Medienvertreterinnen und Medienvertreter besonders relevant:

Am Jahrestag selbst – Samstag, dem 25. April 2026 – findet am Wiener Stephansplatz eine öffentliche Kundgebung statt:

  • 10:30 – 15:30 Uhr: Infostand und Kundgebung, Stephansplatz Wien

  • 11:00 Uhr: Gastrede von Ethan Gutmann – renommierter China-Analyst, Menschenrechtsforscher, Autor und Investigativjournalist und Zeitzeuge am 25.04.1999 in China

Gutmann, Senior Research Fellow für China-Studien bei der Victims of Communism Memorial Foundation und Mitbegründer der International Coalition to End Transplant Abuse in China (ETAC), gilt als eine der profiliertesten Stimmen zu Menschenrechtsverletzungen in der Volksrepublik China. Seine Forschungen zu Organraub an Gewissensgefangenen haben international Aufsehen erregt. Eine Gelegenheit für ein Interview oder Statement lässt sich vor Ort arrangieren.

Transnationale Repression auch in Europa

Die Verfolgung von Falun Gong macht nicht an Chinas Grenzen halt. Das von Praktizierenden gegründete Tanzensemble Shen Yun Performing Arts, das weltweit klassische chinesische Kultur präsentiert, war zuletzt Ziel einer beispiellosen Einschüchterungskampagne: Mehr als 150 Drohungen – darunter Bombendrohungen gegen Veranstaltungsorte – wurden dokumentiert. Beobachter sehen darin ein gezieltes Muster grenzüberschreitender Einflussnahme des chinesischen Regimes.

Weitere Informationen und Dokumentationen darüber: https://faluninfo.net/incident-tracker-monitoring-the-ccps-latest-transnational-repression-and-disinformation-campaign-against-falun-gong/

Falun-Dafa-Praktizierende warten friedlich am 25. April 1999 in Peking an von den Sicherheitskräften zugewiesenen Stellen. ©minghui.org
Falun-Dafa-Praktizierende warten friedlich am 25. April 1999 in Peking an von den Sicherheitskräften zugewiesenen Stellen. ©minghui.org

Appell an Politik und Zivilgesellschaft

Das Österreichische Falun Dafa Informationszentrum ruft die österreichische Bundesregierung, Institutionen und die Zivilgesellschaft dazu auf, sich aktiv für die Einhaltung grundlegender Menschenrechte in der Volksrepublik China einzusetzen und Transparenz sowie internationale Rechenschaftspflicht einzufordern.

Der 25. April 1999 steht symbolisch für den friedlichen Wunsch von Millionen Menschen, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu leben – ohne Angst vor Verfolgung.

Rückfragen & Kontakt:
Österreichisches Falun Dafa Informationszentrum
Roswitha Wang-Moritz
E-Mail: roswitha.wang-moritz@fldf.eu

Hintergrund:
Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle chinesische Meditationsform. Sie beinhaltet fünf körperliche Übungen, die gemeinsam mit der tiefen Lehre von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zur körperlichen Gesundheit und seelischen Zufriedenheit beitragen. Wegen dieser wirkungsvollen Effekte erfreute sich Falun Dafa in China sehr schnell großer Beliebtheit. In nur 7 Jahren wuchs die Anzahl der Praktizierenden auf ca. 100 Mio.

Diese Anzahl erschien dem damaligen Staatschef, Jiang Zemin, zu groß, somit wurde Falun Gong 1999 verboten. Eine Propagandawelle der Lügen und Verleumdungen begann. Viele unschuldige Menschen wurden inhaftiert, gefoltert, getötet und ihrer Organe beraubt.

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