(Minghui.org) Seit jeher lehren Konfuzianismus, Buddhismus und Daoismus die Menschen, den himmlischen Prinzipien zu folgen, Güte zu kultivieren und sich nach tugendhaften Grundsätzen zu verhalten. Auch wenn gute Taten nicht als Mittel zum persönlichen Vorteil eingesetzt werden sollten und positive Ergebnisse nicht immer offensichtlich sind, gibt es in der Geschichte unzählige Beispiele dafür, dass gute Taten gute Ergebnisse bringen – ganz nach dem Sprichwort „Was man sät, das wird man ernten“. Das Folgende sind Beispiele aus der Geschichte Chinas.
Pei Du entging dem Tod, weil er ehrlich war
Pei Du (765–839) lebte in der Tang-Dynastie und stammte aus einer armen Familie. Als junger Mann lebte und studierte er in einem Tempel, der dem Berggott gewidmet war. Ein vorbeikommender Daoist prophezeite ihm, dass er dazu verdammt sei, eines gewaltsamen Todes zu sterben.
Eines Tages fand Pei Du einen lebensrettenden Jadegürtel und gab ihn seiner Besitzerin zurück – einer jungen Frau namens Han Qiongying. Als er sich von ihr verabschiedete, stürzte plötzlich der Tempel hinter ihm ein. Er entkam nur knapp dem Tod.
Pei Du legte in der Hauptstadt mehrere kaiserliche Prüfungen ab und erhielt die besten Noten. Später heiratete er Han Qiongying, diente unter vier Kaisern (Kaiser Xianzong, Kaiser Muzong, Kaiser Jingzong und Kaiser Wenzong) und wurde zu einem angesehenen Kanzler der Tang-Dynastie.
Die Geschichte von Dou Yujun
Dou Yujun (874–955, auch bekannt als Dou Yanshan) aus der späten Jin-Zeit ist ein weiteres Beispiel. Sein Vater starb, als er noch sehr jung war, und so wurde er von seiner Mutter großgezogen, der er sehr ergeben war. Aufgrund seines Karmas aus schlechten Taten in seinem früheren Leben blieb er jedoch bis weit über 30 kinderlos.
Dank der Warnung und des Ratschlags seines Großvaters in einem Traum widmete sich Dou Yujun ganz der Verrichtung aller Arten von guten Taten, um sein Karma zu begleichen und Tugend zu sammeln.
Obwohl er verschiedene Ämter bekleidete, lebte er sparsam und half jedem, der Hilfe brauchte. Er gründete auch wohltätige Schulen und förderte Schüler aus armen Familien. Später hatte er fünf Söhne, die alle zu bedeutenden Männern wurden und hohe Ämter am kaiserlichen Hof bekleideten.
Im „Drei-Zeichen-Klassiker“ heißt es: Dou Yanshan hatte eine gute Herangehensweise; er unterrichtete seine fünf Söhne und sie alle wurden aufrechte Bürger mit hervorragendem Ruf.
Autor: Zhizhen