Nachrichten über Falun Dafa und die Verfolgung in China

Volksstimme.de, 11.09.2007

Chinesisches Gefängnis als Ersatzteillager

In den EU-Ländern und den USA ist es bei Strafe verboten, Organspenden von Lebenden gegen Bezahlung anzubieten. Auch viele Staaten der Dritten Welt, wie Indien, haben ähnliche gesetzliche Regelungen. Doch weltweit sind Organspenden knapp. Und so nutzen kriminelle Banden die Not anderer, handeln mit lebensrettenden Organen. (...) Indien und China seien die Länder mit dem größten Organhandel. Und erst im vergangenen Jahr war China erneut in die Schlagzeilen geraten. Ausgangspunkt war die Tatsache, dass die Zahl der Lebertransplantationen regelrecht in die Höhe schnellte - von 22 im Jahr 1999 auf 500 im Jahr 2006. Bei Nieren stieg die Zahl zwischen 2001 und 2005 auf mehr als das Dreifache auf 368. (...) Kenner der Materie sehen einen Zusammenhang in der Auseinandersetzung der chinesischen Regierung mit der Falun Gong Bewegung, einer religiösen Massenströmung, die sich seit 1992 in dem asiatischen Staat ausbreitet. (...) Es gibt Berichte darüber, dass es im Keller des Sujiatun-Krankenhauses am Rande der Stadt Shenyang im Nordosten des Landes ein geheimes Gefängnis gibt - ein "lebendes Ersatzteillager". Die Insassen, Falun Gong Anhänger, würden dort regelrecht ausgeschlachtet.

(Quelle: ${LINK_BEGIN}http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/

${LINKMIDDLE}Volksstimme.de${LINKEND})

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