Nachrichten über Falun Dafa und die Verfolgung in China

06.05.2026 |

Die Verfolgung von Falun Gong als ein wichtiges Thema des Gipfeltreffens zur Internationalen Religionsfreiheit (IRF) 2026

Vom 2. bis 4. Februar 2026 nahm das Falun-Dafa-Informationszentrum NY am jährlichen Gipfeltreffen zur Internationalen Religionsfreiheit (IRF) teil und konnte dort über 1.700 Teilnehmer über die Kampagne der Kommunistischen Partei Chinas gegen die Meditationspraxis Falun Gong und den zunehmenden Einsatz von Einschüchterungstaktiken Pekings über die Grenzen Chinas hinaus informieren.

Foto: faluninfo.net
Foto: faluninfo.net

Viele Redner auf dem Gipfeltreffen gingen auf Falun Gong und die Verfolgung in China ein. Insbesondere warnte Botschafter Sam Brownback, einer der Vorsitzenden des Gipfels, dass „das kommunistische China jedes Jahr Milliarden ausgibt, um immer ausgefeiltere Überwachungssysteme zu entwickeln und einzusetzen“, um gläubige Menschen zu kontrollieren, wobei er ausdrücklich „Falun-Gong-Praktizierende“ nannte.

Technologiegestützte transnationale Unterdrückung

Im Rahmen des Gipfelprogramms sprach Levi Browde, Direktor des Falun Dafa Informationszentrums New York, darüber, wie durch neue Technologien die grenzüberschreitende Unterdrückung gegenüber Falun-Gong-Praktizierenden verstärkt wird.

Die Taktiken Pekings reichen dabei von tausenden gefälschten X-Bot-Konten über bezahlte Social-Media-Influencer bis hin zu einer Reihe von Bombendrohungen gegenüber Falun-Gong-Praktizierenden und der US-Regierung. Das Ziel dabei ist, Falun-Gong-Praktizierende im Ausland zum Schweigen zu bringen.

Bei einer Podiumsdiskussion erörterte die Forscherin Cynthia Sun als Teilnehmerin seitens des Falun Dafa Informationszentrums New York Warnsignale für Verfolgung und mögliche Maßnahmen zur Rechenschaftspflicht. Im Jahr 2026 ist die Verfolgung von Falun Gong auf allen Ebenen des Parteistaats verankert: bei Polizei und Inlandsgeheimdienst, bei Staatsanwälten und Richtern, bei Gefängnisdirektoren und Beamten in Haftanstalten. Sie wies darauf hin, dass Propaganda ein wesentlicher Katalysator sei, der die Menschenrechtsverletzungen als „öffentliche Sicherheit“ verschleiere und verzerre.

Die Folgen sind verheerend: „Mindestens 5.302 Todesfälle von Falun-Gong-Praktizierenden aufgrund der Verfolgung wurden dokumentiert“, stellte Sun fest. „Zwischen 2022 und 2025 wurden über 15.000 Praktizierende willkürlich inhaftiert oder schikaniert, wobei über 4.000 nach Scheinprozessen zu Haftstrafen von bis zu 15 Jahren verurteilt wurden. Die Dunkelziffer liegt weit höher; was wir beobachten, ist nur die Spitze des Eisbergs.“

Gemeinschaften über Grenzen hinweg verbunden

Die gemeinsame Botschaft – dass die Unterdrückung in China systematisch und zunehmend grenzüberschreitend ist und gestoppt werden muss – wurde von weiteren Rednern bekräftigt. Rushan Abbas, Geschäftsführerin von „Campaign for Uyghurs“, sagte: „Religiöse Verfolgung gedeiht, wenn sie als isolierte Krise und nicht als globaler Menschenrechtsnotstand behandelt wird.“

Auch bei einem IRF-Roundtable-Gespräch wurde das Thema der grenzüberschreitenden Unterdrückung seitens Pekings angesprochen. Unter den angeführten Beweisen wurden beunruhigende E-Mails an westliche Falun-Gong-Praktizierende erwähnt, welche „grafische Bilder von Messern“ und Gewaltdrohungen enthielten. Es wurde beispielsweise damit gedroht, „Kinder zu entführen und sie von einem hohen Gebäude zu stoßen“. Diese terroristischen Drohungen passen genau zu Pekings Unterdrückungsstrategie. Das Falun-Dafa-Informationszentrum forderte die derzeitige Regierung nachdrücklich auf, gezielte Sanktionen einzusetzen, um die chinesischen Beamten, die hinter dieser Kampagne stehen, zur Rechenschaft zu ziehen.

Forderung nach Rechenschaft

Insgesamt betonten die Sitzungen und Nebengespräche des IRF-Gipfels 2026 ein durchgängiges Thema: Wenn Technologie, Propaganda und Rechtssysteme eingesetzt werden, um Glauben in großem Maßstab zu unterdrücken, breitet sich der Schaden rücksichtslos über Gemeinschaften und Grenzen hinweg aus. Die Bekämpfung von Verfolgungen erfordert eine sinnvolle Rechenschaftspflicht, eine koordinierte Politik und eine kontinuierliche Dokumentation.

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