Das Falun Dafa Informationszentrum dokumentierte weltweit wichtige Vorfälle der transnationalen Repression, von denen Menschen in China, Nordamerika, Südamerika, Europa, Asien und Australien betroffen waren – von Misshandlungen, Inhaftierungen und Verurteilungen in ganz China bis hin zu Drohungen, Einschüchterungen und Desinformationskampagnen weltweit.
Über Todes- und Bombendrohungen gegen Falun Gong-Praktizierende und Unterstützer weltweit
Seit 2024 - und mit zunehmender Intensität im Jahr 2025 - wurden Falun Gong-Praktizierende, mit ihnen verbundene Organisationen und Unterstützer in der US-Regierung mit Todes- und Bombendrohungen konfrontiert, von denen einige nach Xi'an in China zurückverfolgt werden konnten. Auch in Österreich kam es 2025 zu Vorfällen in diesem Bereich.
Eine wichtige Entdeckung kam vom taiwanesischen Kriminalamt, das Bombendrohungen gegen das Künstlerensemble Shen Yun sogar bis zu einer Einrichtung in China zurückverfolgte – laut Berichten zum Huawei-Forschungsinstitut in Xi'an.
Einschüchterung in Europa: "Sobald wir eure Namen haben ..."
Im August sprach der ehemalige Hongkonger Regierungschef Leung Chun-ying (CY Leung) Falun Gong-Praktizierende in Helsinki an und äußerte vor laufender Kamera Drohungen, die darauf hindeuten, dass die Regierung Hongkongs seit seiner Amtszeit Falun Gong-Praktizierende im Ausland überwacht und identifiziert hat.
Schikanen und stellvertretender Aktivismus in New York
In den USA deckte ein Bericht der FDIC die Aktivitäten einer bekannten, mit der KPCh verbundenen Persönlichkeit und bezahlter Astroturf-Demonstranten in New York auf und veranschaulichte, wie Druckkampagnen lokale Vermittler und Zwang in der Gemeinschaft nutzen können, um Desinformation zu verbreiten.
Politische Bewegung in Washington: Rechenschaftspflicht gewann an Dynamik
Ein zentraler Meilenstein in diesem Jahr war die Verabschiedung des Falun Gong Protection Act (H.R. 1540) durch das US-Repräsentantenhaus am 5. Mai mit einstimmiger Stimmenmehrheit, der darauf abzielt, der Verfolgung entgegenzuwirken und gegen Missbräuche durch Zwangsorganentnahmen vorzugehen.
Im Dezember veröffentlichte die Congressional-Executive Commission on China außerdem einen wichtigen Jahresbericht, in dem ausdrücklich auf die anhaltende Verfolgung hingewiesen und auf Vorwürfe staatlich sanktionierter Organentnahmen Bezug genommen wurde.
Das Schlachtfeld der Technologie und Information: Zensur, Bots und KI
X entfernte koordinierte Bot-Aktivitäten:
Im März entfernte X Netzwerke von Konten, die sich auf der Plattform koordiniert gegen Falun Gong und Shen Yun Performing Arts richteten.
Mehr dazu: X sperrt Bot-Konten, die Falun Gong angreifen
DeepSeek und die Zukunft der eingebetteten Zensur
Im September stellte eine neue CrowdStrike-Studie, über die das Wall Street Journal berichtete, fest, dass DeepSeek bestimmte Suchanfragen im Zusammenhang mit Falun Gong mit hoher Wahrscheinlichkeit ablehnte, was zeigt, dass gefährliche und diskriminierende Zensurnormen der KPCh durch Verbraucher- und Dual-Use-Technologie weltweit Verbreitung gefunden haben.
Seltene Schlagzeilen: erfolgreiche Familienrettungen
Inmitten der ständigen Berichte über Menschenrechtsverletzungen und Tyrannei brachte das Jahr 2025 auch Momente der Erleichterung – und damit den Beweis, dass anhaltendes Engagement etwas bewirken kann.
Freiheit in England gefunden:
Im Juli kam Frau Liu Pintong nach Jahren der Inhaftierung, Überwachung und Reisebeschränkungen nach anhaltenden Bemühungen ihrer Familie erfolgreich in Großbritannien an und wurde mit ihrem Sohn wiedervereint. Kurz darauf erhielt sie Asyl.
Wiedersehen zu Thanksgiving:
Tom Hua, ein vom UNHCR anerkannter Flüchtling, wurde nach zehnjähriger Trennung mit seiner Frau und seiner Tochter in den Vereinigten Staaten wiedervereint – und feierte mit ihnen sein erstes gemeinsames Thanksgiving. Aus Sicherheitsgründen haben wir die Veröffentlichung dieser Geschichte verzögert.