Nachrichten über Falun Dafa und die Verfolgung in China

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Warum Menschrechtskritik öffentlich sein muss

Die Menschenrechtsdialoge hinter verschlossenen Türen mit China wurden in den 90er Jahren von der EU sowie auch anderen Ländern installiert. Der anfängliche Optimismus wich jedoch vielfach der nüchternen Erkenntnis, dass diese Bemühungen zur Verbesserung der Menschenrechtssituation in China gescheitert sind. Details dazu findet man in der Titelgeschichte. Im Folgenden wird diskutiert, warum ein Menschenrechtsdialog nicht hinter verschlossenen Türen durchgeführt werden sollte.

01.06.2007 | Meinung

EU-China Menschenrechtsdialog in der Sackgasse

Der bilaterale Dialog über Menschenrechte zwischen der Europäischen Union und der Volksrepublik China wurde 1996 gestartet. Seither treffen sich regelmäßig zweimal im Jahr eine Delegation aus China mit ihrem Konterpart aus der EU um über Menschenrechtsverletzungen und verwandte Themen zu diskutieren. Diese Gespräche finden unter fast vollständigem Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Viele Menschenrechts-Organisationen weltweit beklagen seit langem die Ineffizienz dieser Form der Gespräche, denn die VR China unterhält solche Dialoge mit vielen westlichen Ländern.

01.06.2007 | Leitartikel

Der Standard, 4. April 2007

"Wenn Sie für eine Organtransplantation nach China gehen, wird jemand getötet, damit Sie leben können", sagte der kanadische Menschenrechtsanwalt David Matas anlässlich einer Pressekonferenz von ai und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am Montag in Budapest. Dabei bezog er sich auf einen von ihm verfassten Bericht mit dem Titel "Blutige Ernte", in dem er gemeinsam mit seinem Anwaltskollegen David Kilgour mutmaßliche Organentnahmen an lebenden Praktizierenden der in China verbotenen Meditationsbewegung Falun Gong untersucht.

01.05.2007 | Pressestimmen

Frau durch Folter im Koma

Dem Falun Dafa Informationszentrum (FDI) wurde bekannt, dass Zhang Lianying (46) am 20. März 2007 im Pekinger Frauen-Arbeitslager so lange und schwer misshandelt wurde, dass sie ins Koma fiel. Frau Zhang wurde daraufhin wegen einer schweren Gehirnblutung notoperiert und erlangte später das Bewusstsein wieder. Trotz ihres Zustandes wurde sie von Polizisten mit Handschellen ans Krankenhausbett gefesselt.

01.05.2007 | China

Mitschriften telefonischer Nachforschungen aus dem Organraubbericht von D. Kilgour und D. Matas

Organtransplantationsklinik des Zhongshan Krankenhauses in Shanghai (vom 16. März 2006):
${NEWLINE}${BOLDSTART}M:${BOLDEND} Gibt es Organe, die von Falun Gong (-Praktizierenden) kommen? Ich habe gehört, sie sind sehr gut.
${NEWLINE}${BOLDSTART}Arzt:${BOLDEND} Alle, die wir haben, sind von diesem Typ.

01.05.2007 | Kurzberichte

Was passiert mit jemanden in China, der den Westen informiert?

Zur Menschenrechtssituation in China gibt es zum einen Darstellungen von Optimismus durch voranschreitende Verflechtungen der wirtschaftlichen Beziehungen Chinas mit den westlichen Ländern und sich angeblich parallel dazu angleichende Menschenrechtspolitik. Dazu gibt es aber im krassen Gegensatz stehende Berichte über Verfolgung, wie jene gegen Falun Gong, die zunehmend im Geheimen stattfindet.

01.05.2007 | Meinung

Unterstützung in Paris

Am 4. April hielten der französische Falun Dafa Verein, das französische Center zum Austritt aus der KPCh und Chinesen, die in Paris leben, eine Kundgebung vor der chinesischen Botschaft von Paris ab, um die 20 Millionen Chinesen zu unterstützen, die öffentlich ihren Austritt aus der KPCh...
01.05.2007 | International

FAZ Net, 2. April 2007

China ist an der Weltspitze bei Hinrichtungen. Über die genaue Zahl der vollstreckten Todesurteile streiten Pekinger Regierung und Menschenrechts-Organisationen. Aber selbst wenn man die höchste kolportierte Zahl annimmt, tut sich in einer Hinsicht eine Differenz auf, die einen den Schauer des Entsetzens den Rücken hinunterjagt. (...) Auf dem Markt in China sind aber sehr viel mehr Organe.

01.05.2007 | Pressestimmen

Traditionelles aus China: Teezeremonie - Die Schule des duftenden Blattes

Wann der Teeanbau in China begonnen hat, ist nicht eindeutig bekannt. Noch heute werden jedoch Gäste als Zeichen der Wertschätzung mit Tee bewirtet. Die weithin beliebte Teezeremonie entstand zur Zeit der Ming Dynastie (1368-1644) und nennt sich Gong Fu Cha oder Schule des duftenden Blattes.

01.05.2007 | Tradition

Kunstausstellung in Schloss Fischau - Ein Interview mit einem Vertreter von Amnesty International

Am 14. April 2007 fand in der Viertelsgalerie im Schloss Fischau in Niederösterreich die Eröffnung der bereits weit gereisten Kunstausstellung Wahrhaftigkeit - Barmherzigkeit - Nachsicht statt. Diese Ausstellung steht unter dem Motto "Kunst für Menschenrechte".

01.05.2007 | Österreich

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