Not macht erfinderisch, heißt es. Das zeigt sich in China, wo die Machthaber eine gewisse Furcht vor den Weiten des Internets haben. Und so werden die chinesischen Zensurmaßnahmen im Netz technisch immer ausgefeilter. Das geht aus einem in New York vorgestellten Bericht hervor.
Im Juli 1999 hatte die kommunistische Partei Chinas die unmenschliche und illegale Verfolgung von Falun Gong gestartet. Ein ganzer Staat zur Ausführung der Verfolgung missbraucht, schien die Situation damals ziemlich aussichtslos. Doch letztendlich ist es nicht Gewalt, die sich durchsetzen kann. Immer mehr Menschen in China verstehen die wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong in China. Und hätte man es vor einigen Jahren noch für unmöglich gehalten, so zeigen sich nun auch innerhalb der Gesellschaft Chinas vermehrt mutige Stimmen gegen diese Verfolgung.
Das berühmteste Werk in der klassischen chinesischen Literatur ist der Affenkönig, in China besser bekannt als "Reise in den Westen". Die chinesische Kulturgeschichte ist voller Mythen und Geschichten, die hierzulande nahezu unbekannt sind.
Am 7. März 2005 wurde ein junges chinesisches Ehepaar mit zwei kleinen Kindern in ihr Heimatland China abgeschoben. Der Ehemann wurde am 9. April in ein Arbeitslager abgeführt. Sie hatten als Falun Gong-Praktizierende Asyl beantragt, die Behörden hielten ihre Zugehörigkeit zu Falun Gong aber nur für einen Vorwand, um in Deutschland bleiben zu können. Sie glaubten ihnen nicht. Aus diesem Grund wurde der Asylantrag abgelehnt. Der deutsche Falun Dafa Verein hatte die beiden als Praktizierende bestätigt und in einer Stellungnahme vor deren Abschiebung gewarnt, da alle chinesischen Falun Gong-Praktizierende im Ausland vom chinesischen Geheimdienst ausspioniert werden. Sie werden bei ihrer Rückkehr nach China identifiziert und sind sofort in Gefahr verhaftet, gefoltert und umgebracht zu werden.
Eine chinesische Frau hängt festgebunden an einem Galgen, den Hieben der "Polizisten" ausgesetzt, blutverschmiert und von Schmerz gezeichnet. Gleich daneben ein Mann eingesperrt in einem Käfig - sitzt da, stundenlang gebückt. Und das ganze im Herzen von Wien, am Stephansplatz.
Derart umfangreiche Menschenrechtsverletzungen, wie sie etwa Falun Gong Praktizierende in China ausgesetzt sind, erfordern eine entschiedene Ablehnung im Kollektiv, so auch durch Politik.
Am 8. Januar 2002 war ich, Wang Xinchun, unterwegs, um Flugblätter zu verteilen, um propagandistische Lügen über mich als Falun Gong Praktizierenden richtig zu stellen. Dabei beobachteten mich der Polizeichef Wang Wei mit einem Kollegen, nahmen mich fest und durchsuchten mich. Mir wurde sofort klar, dass sie nur einen Grund suchten, um mich willkürlich zu verhaften. Ich sah keine andere Möglichkeit als zu versuchen zu fliehen.
Durch "Absenden" stimme ich den Datenschutzbestimmungen zu.
Wie melde ich mich ab?