Die Propagandaoffensive gegen Falun Gong wurde in den chinesischen Medien offenbar abgeschwächt, dennoch geht die Verfolgung und das Foltern von Praktizierenden weiter. Als das ehemalige chinesische Staatsoberhaupt Jiang Zemin die Verfolgungskampagne gegen Falun Gong initiierte, sprachen China-Beobachter von einer Rückkehr zur Kulturrevolution. Die staatlich kontrollierten Medien verunglimpften ununterbrochen Falun Gong und mobilisierten geradezu die gesamte Gesellschaft, um Praktizierende dieser traditionellen buddhistischen Kultivierungsschule zu isolieren und zu verteufeln. Seit 1999 wurden Hunderttausende Praktizierende von der örtlichen Polizei gejagt, die meisten landeten in Haftanstalten oder Zwangsarbeitslagern, wo Folter und immer wieder der Tod zum Alltag gehören.