Nachrichten über Falun Dafa und die Verfolgung in China

China

Normalgroß, aber nur 20 kg schwer 01.10.2004

Die 30-jährige Falun Gong Praktizierende Wang Xia aus der Stadt Linhe wurde im Stadtgefängnis von Hohhot, abgemagert bis auf Haut und Knochen und jahrelang gefoltert. Sie fiel ins Koma und sollte von ihren Peinigern noch lebend verbrannt werden, um jeden Beweis ihrer Greultaten zu vertuschen.

Familie auseinandergerissen - vierjährige Fadu verlor den Vater 01.09.2004

Die 4-jährige Fadu bereiste in nur drei Jahren 37 Länder, um für Gerechtigkeit und Menschenrechte zu appelieren und über das Schicksal ihres Vaters zu erzählen. Auf der ganzen Welt stößt das tragische Leiden des kleinen Mädchens auf großes Mitgefühl. Es steht für das Leid vieler Kinder in China, die durch Trennung, Tod und Folter unter der Verfolgung von Falun Gong leiden.

Verzweifelter Fluchtversuch durch Sprung aus dem Fenster 01.08.2004

Sieben Stunden musste eine junge Praktizierende Höllenqualen über sich ergehen lassen. Elektroschocks entstellten ihr Gesicht, Schläge der Beamten übersäten ihren Körper. Der einzige Ausweg erschien ihr aus dem zweiten Stock des Gebäudes zu springen - und verletzt sich dabei schwerst.

Zhao Ming über die jetzige Situation in China 01.07.2004

Zhao Ming, ein ehemaliger Student des Trinity Collegs in Dublin, wurde während eines Besuches bei seinen Eltern zu Weihnachten 2000 verhaftet, für 22 Monate eingesperrt und unvorstellbar grausam gefoltert. So wurde er beispielsweise zwangsernährt oder von sechs Polizisten gleichzeitig mit Elektroschocks misshandelt um ihn zum Aufgeben von Falun Gong zu zwingen. Während seines Besuchs der Aktivitäten in Wien haben wir ihn besucht und interviewt.

Aus der Haft entlassen und doch nicht frei 01.06.2004

Xiong Wei (32) ist ehemalige Studentin der TU-Berlin und vormalige Mitarbeiterin der Niederlassung des deutschen Unternehmens Buderus AG in Peking. Wegen des Verteilens von Informationsmaterial über die Verfolgung von Falun Gong in China wurde sie ohne Gerichtsverfahren zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt, der sogenannten "Umerziehung durch Arbeit". Am 4. Jänner 2004 wurde sie nach zwei Jahren Haft im Pekinger Frauenarbeitslager in Daxing entlassen. Wir sprachen mit ihrem Bruder, Xiong Zion.

Wer ist Zeuge, wer ist Täter? 01.05.2004

Herr Zhao Guoan wurde am 7. August 2003 von der Polizei ins Arbeitslager von Xuchang geschickt. Vier Monate später wurde seine Ehefrau benachrichtigt, dass er an einem "Herzinfarkt" gestorben wäre. Als sie darauf bestand, den Leichnam ihres Mannes zu sehen, war sie entsetzt über den Anblick, der sich ihr bot.

Mama und Papa, bitte kommt bald nach Hause zurück 01.04.2004

Stadt Chengdu: Eltern zu Zwangsarbeit verurteilt, Großvater stirbt an Kummer, zwei junge Mädchen allein und hilflos zurückgelassen. Weil sie trotz des Verbots ihre Grundsätze und Werte nicht aufgaben und weiter Falun Gong praktizierten, wurden Herr Yang Zhu, seine Frau Fang Jing, ihre zwei Töchter und der Großvater Opfer einer unbarmherzigen Verfolgung. Aus einem Brief der Tochter dazu:

" ... bis du tot bist" 01.03.2004

"Ich werde dich einsperren und gefangen halten bis du tot bist!" (Yang Songpeng, Direktor des Sicherheitsbüros)
${NEWLINE}
${NEWLINE}Als man 1999 in China begann, Falun Gong zu verbieten, trat Herr Lu Zhifan, ein 38 jähriger glücklicher Familienvater, vom Beruf Erwerbsbauer, öffentlich für Gerechtigkeit und freies Praktizieren von Falun Gong ein. Eine Hetzjagd begann. Er wurde verfolgt, mehrere Male eingesperrt und grausam gefoltert. Seine Familie wurde erpresst, überwacht und brach unter Druck durch den Terror auseinander.

Folter kennt keine Weihnachtsfeiertage 15.02.2004

Am 5. März 2002 wurde das Kabelnetz des Fernsehsenders von Changchun angezapft, und acht Kanäle sendeten Programme, die nicht der Meinung Jiang Zemins entsprechen und somit strengstens zensuriert werden. Die Sendungen, die unter anderem die vorgebliche Selbstverbrennung von Falun Gong Praktizierenden widerlegten, dauerten ohne Unterbrechung etwa 45 Minuten. Liu Chengjun, einer der Praktizierenden hinter dieser mutigen Tat mußte dafür am 26. Dezember 2003 - während sich die meisten Menschen noch an der weihnachtlichen Stimmung erfreuten - nach 21 Monaten Inhaftierung und Folter, mit seinem Leben bezahlen.

Verkrüppelt und schizophren 15.01.2004

Das Masanjia Arbeitslager im Nordosten Chinas ist eine der grausamsten Folterstätten für Falun Gong Praktizierende. Su Jing, der Leiter des Arbeitslagers, ist für die "strenge Disziplinarklasse" in der zweiten dortigen Institution mitverantwortlich. Was unter "strenge Disziplinarklasse" zu verstehen ist, erzählt ein Mithäftling: