In Belgien wurde 20 August 2003 der europäische Durchbruch betreffend dem ehemaligen Präsidenten und heutigen Machthaber in China, Jiang Zemin erreicht: Die Klage gegen den Hauptverantwortlichen der Verfolgung von Falun Gong in China wurde eingereicht. Der Anwalt, Georges-Henri Beauthier, der schon den chilenischen Ex- Diktator Pinochet vor Gericht brachte, zeigt sich zuversichtlich: "Jiang ist schuldig... nicht nur versucht er Falun Gong zu zerstören, er versucht ihren Glauben zu zerbrechen". Neben dem heutigen Machthaber müssen sich in dieser Klage auch seine zwei Gehilfen, Luo Gan und Li Lanqing verantworten. Die beiden arbeiten an oberster Weisungsspitze des "Büro 610", einem Gestapo- ähnlichen Behördenapparat, der ausschließlich dafür zuständig ist, Falun Gong Praktizierende zu unterdrücken - mit welchen Mitteln auch immer.
Ungehindert der üblichen Regierungszensoren erreichten an den Abenden des 12. und 13. August 2003 drei unzensurierte Sendungen mehrere Millionen Chinesen. Bis heute ist ungewiß wer für diese Sendungen verantwortlich ist und wie dies überhaupt bewerkstelligt werden konnte. Folgende Programme wurden ausgestrahlt:
Herr Huang Ke, 32 Jahre, war Angestellter der Forschungseinheit 10 des Erdöl-Forschungsinstituts der Stadt Fushun, Provinz Liaoning. Seine Frau Zhong Yunxin, ebenfalls Dafa-Praktizierende, war Englischlehrerin in der Stadt Sanjia, Kreis Qingyuan. Sie waren beide gutherzige, offene Menschen voller Zuversicht. Nach dem 25. April 1999 besuchten Huang Ke und Zhong Yunxiu einige Male Peking, um an die höheren Stellen bezüglich der Ungerechtigkeit gegenüber Falun Gong zu appellieren. Um seinen betagten Eltern keine zu große Last aufzuerlegen, nahmen sie ihre kleine Tochter, ungeachtet aller bevorstehenden Härte und Ungewißheit, mit.
Frage:
${NEWLINE}Die IGFM unterstützt den Falun Gong Meditationskreis seit Jahren in ihren Bemühungen gegen die Verfolgung von Praktizierenden in China und im Ausland. Bitte erzählen Sie uns ein wenig über Ihre Organisation:
${NEWLINE}${NEWLINE}Antwort:
${NEWLINE}Die IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) ist eine Bürgerinitiative, die 1972 in Frankfurt a.M. gegründet wurde. Heute haben wir weltweit ungefähr 35.000 Mitglieder und sind auf allen Kontinenten vertreten. Die IGFM hat konsultativen Status beim Europarat und bei der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Vereinten Nationen.
Dänemark, 30.08.2003 in Aarhus, der zweitgrößten dänischen Stadt, fand dieses Jahr das Kulturfestival mit Schwerpunkt Fernost statt. Falun Gong wurde mit großem Interesse aufgenommen.
USA 01.09.2003: Falun Dafa Praktizierende wurden eingeladen, an der jährlich stattfindenden "Grand Parade" in Brooklyn - New York mit geschätzten 2,5 Mio. Zuschauern teilzunehmen.
Tschechien, 23.08.2003. Am Marktplatz der malerischen Altstadt Cesky Krumlov's führten Praktizierende aus Tschechien, der Schweiz und Österreich die Übungen vor, verteilten Broschüren an Einheimische und Touristen...
Unabhängig von der Verurteilung Jiang Zemins (Machthaber in China) wegen Völkermordes, gelangt die Tragweite der Verfolgung von Falun Gong allein durch die Anklagen in mehreren Ländern in der Gesellschaft zur Oberfläche. Die Veränderungen durch diesen "nur formalen" Akt könnten beträchtlich sein und sich als Trendwende in der Gesamtsituation der Verfolgung abzeichnen.
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