Am 2. Oktober 2004 veranstalteten Praktizierende eine Folterausstellung am Stephansplatz. Ihr Ziel war es, Touristen und Wienern die Verfolgung in China zu verdeutlichen. Der überwiegende Anteil der Leute reagierte mit Betroffenheit.
Im Jänner 2002 wird Xiong Wei, damals 31, Absolventin der TU Berlin beim Verteilen von Informationsmaterial über die Verfolgung von Falun Gong in China von der Pekinger Polizei verhaftet und verschwindet ohne gerichtliches Verfahren für zwei Jahre in einem Arbeitslager. Erst der internationale Protest und Druck gegen dieses Vorgehen bringen sie wieder in Freiheit.
Internationale Hilfe durch viele gezielte Schritte ist notwendig, um den Menschen die Verbrechen gegen Falun Gong in China in vollem Ausmaß erkennen zu lassen. Ein wichtiger solcher Schritt sind Appellfälle zu in China inhaftierten Falun Gong Praktizierenden.
Die Geschichte des chinesischen Makramee, als Verknotung guter Wünsche, geht 1000 Jahre zurück. Es handelt sich dabei um einen, vor allem zum Neujahrsfest bevorzugten, Schmuck, der aus einem einzigen Stück Schnur geknotet wird.
Vor genau einem Jahr wurde an dieser Stelle über das Mondfest geschrieben. Da dieses Fest in China einen tiefen traditionellen Hintergrund mit vielen Bedeutungen hat soll im vorliegenden Newsletter die Sage der Entstehung des Mittherbst- oder Mondfestes vorgestellt werden:
Die 30-jährige Falun Gong Praktizierende Wang Xia aus der Stadt Linhe wurde im Stadtgefängnis von Hohhot, abgemagert bis auf Haut und Knochen und jahrelang gefoltert. Sie fiel ins Koma und sollte von ihren Peinigern noch lebend verbrannt werden, um jeden Beweis ihrer Greultaten zu vertuschen.
Warum betrifft die Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden in China auch in Österreich lebende Praktizierende? - China ist weit weg, in Österreich ist man doch vor dieser Verfolgung sicher, oder? Warum geht uns diese Verfolgung in China hier in Österreich etwas an? - Diese und ähnliche Fragen werden oft gestellt, denn das Bedrohungsbild der Verfolgung ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich.
"Aber Mr. Jiang war nicht immer mit der Leistung von Mr. Tung zufrieden, besonders mit seinem Unwillen die Falun Gong Bewegung niederzuschlagen, die in China selbst verboten ist, aber nicht in Hongkong.[...] Tatsächlich war es Mr. Jiangs Voreingenommenheit zu Falun Gong, die zur Artikel 23 -...
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, eine der bedeutendensten Menschenrechts organisation Europas mit Beraterstatus beim Europarat stellt in ihrem kürzlich erschienen Bericht die Situation der Menschenrechte in der VR-China als äußerst trist dar.
Im Zentrum von Beijing waren im September Tausende selbstklebende Plakate in DIN A 4 Größe sehen, auf denen die Wahrheit über die Verfolgung dargestellt wurde.
01.10.2004 | Kurzberichte
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